Tag Archives: Social Media Erfolg

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ohne Social Media Marketing nicht mehr möglich

19 Jul

Verbinden Sie Social Media mit SEO

Die jüngsten Updates der Suchmaschine Google haben deutlich gemacht, dass Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Social Media in Unternehmen künftig verstärkt zusammengeführt werden müssen. Zu dieser Entwicklung hat nicht zuletzt die soziale Kommunikationsstruktur des Social Webs maßgeblich beigetragen: Rund 38 Millionen Deutsche sind in sozialen Netzwerken aktiv, suchen dort Kontakt zu Freunden, nach Angeboten oder Produktinformationen, interessanten Inhalten oder Neuigkeiten. Likes, Shares, Tweets oder Plus Ones – Alles, was interessant, informativ oder spannend ist, findet schnell seinen Weg durch das Social Web und kann sich über zahlreiche Social Signals freuen.

Die oft gestellte Frage ist, wie Unternehmen zu mehr Präsenz in den sozialen Netzwerken gelangen.

Fakt ist, dass eine Suchmaschinenoptimierung ohne eine Social Media Strategie nicht mehr möglich ist – sollten Sie aktuell in Gesprächen mit einem SEO Dienstleister sein, sprechen Sie ihn an, ob seine Vorgehensweise auch ein Social Media Konzept beinhaltet.

  Folgendes können Sie mit einer Social Media Strategie erreichen:

 1. Social Media Signale:  Um die Ergebnisse in den Suchmaschinen künftig beeinflussen zu können, darf man Social Media Signale – Links aus sozialen Netzwerken – nicht meiden. Mit jedem Beitrag, der im Rahmen Ihrer Social Media Strategie veröffentlicht wird, entsteht ein wertvolles Social Signal, das sich nicht nur auf die Reichweite einer Webseite im Social Web auswirkt, sondern auch das Ranking in den Ergebnislisten der Suchmaschinen beeinflusst. Die wichtigsten Social Media Plattformen sind hier Facebook, Google+ und Twitter.

 2. Informationsverbreitung:  Die Verbreitung von Inhalten im Web ist nicht aufwendig. Verbreiten Sie Ihre Unternehmensinformationen, Inhalte oder Angebote dort, wo sich die Zielgruppe heutzutage hauptsächlich aufhält – im Social Web. Bauen Sie sich Ihr soziales Netzwerk, in dem Ihre Inhalte verbreitet und an Freunde Ihrer Fans weitergeben werden können.

 3. Kundenkommunikation:  Über Social Media Portale wie Facebook, Twitter & Co. können Unternehmen und Werbetreibende ihre Kundenkommunikation ausbauen und festigen. Neuigkeiten und Informationen lassen sich reichweitenstark und gezielt im Social Web kommunizieren, sodass auch Ihre Zielgruppe unmittelbar erreicht wird. Je nach Inhalten besteht die Möglichkeit, die dauerhafte Kundenbindung zu fördern.

 4. Neukundengewinnung:  Über die Multiplikation der Inhalte werden immer wieder User erreicht, die bisher nicht zum Kundenstamm oder zur Zielgruppe Ihres Unternehmens zählten. Durch eine Social Media Strategie lässt sich die Neukundengewinnung fördern und realisieren.

 5. Steigerung der Bekanntheit:  Mit einer Social Media Vorgehensweise können Sie die Bekanntheit Ihres Unternehmens steigern. Mit einer hohen Reichweite werden Unternehmensinhalte, Produkte oder Angebote in sozialen Netzwerken verbreitet und kommuniziert. Außerdem lässt sich das Image Ihres Unternehmens verbessern.

 

Social Media Praxisbeispiele aus dem Mittelstand

28 Mrz

Social Media bietet für mittelständische Unternehmen und Freiberufler enormes Potenzial.

Viele mittelständische Unternehmen denken aktuell über Social Media Vorgehensweisen nach, da die alten Marketingkonzepte wie z. B. Werbung in Branchenverzeichnissen, eine eigene Webseite und Onlinewerbung in Suchmaschinen (SEM) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht mehr den gewünschten Werbeerfolg bringen.

Ist es nicht eine interessante Vorstellung, dass Sie als Unternehmer mit ihren Kunden und Interessenten eine Beziehung aufbauen die nachhaltig ist? Das Freunde und Fans Ihre Produkte und Leistungen über die Sozialen Netzwerke weiterempfehlen? Oder eine Werbekampagne zu starten mit der Sie Ihre Zielgruppe nach Stadt, Alter, Berufsgruppe und Interessen ansprechen können?

Mit einer gezielten Social Media Strategie für Ihr Unternehmen ist das alles umsetzbar.

Die folgenden Beispiele zeigen den erfolgreichen Einsatz von Social Media Marketing im Mittelstand. Die Übersicht wird ständig aktualisiert:

http://www.socialmedia-muenchen.de/social-media-mittelstand-praxisbeispiele.html

Sie sind ein mittelständisches Unternehmen oder Freiberufler und betreiben ebenfalls einen erfolgreichen Facebook, Twitter oder YouTube Account? Gerne nehmen wir Sie und Ihre Branche in unsere Übersicht auf.  Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Social Media Erfolg

24 Feb

Immer mehr Unternehmern wird inzwischen bewusst, dass sie sich mit dem Thema Social Media auseinandersetzen müssen um weiterhin erfolgreich Marketing zu betreiben. Die stetig zunehmende Popularität von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Google Plus u. Co. kann einfach nicht mehr lediglich als digitale Modeerscheinung abgetan werden. Besagte Plattformen werden mehr und mehr zu einem natürlichen Bestandteil der Lebens- und Arbeitswelten der breiten Bevölkerung. Kleine und mittelständige Unternehmen mit begrenzten zeitlichen und finanziellen Ressourcen stellt diese Tatsache vor einige Herausforderungen. 

Wenn für die eigene Firma der Schritt in das Social Media Marketing angedacht ist – und das sollte er – stellen sich für die Verantwortlichen eine Reihe strategischer und organisatorischer Fragen, die es zu beantworten gilt. Auf welchen Netzwerken sollte mein Unternehmen aktiv sein? Wie erarbeite ich mir das notwendige Know-How, um mit Social Media einigermaßen sicher umzugehen und meine Firma effektiv zu positionieren? Was genau sollte überhaupt auf solchen Plattformen kommuniziert werden? Wie steht es um die Messbarkeit des Erfolges meiner Initiativen? Was kommt dabei am Ende im Idealfall für mein Unternehmen heraus?

In einer interaktiven Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Social Media Erfolg, die unsere Kollegen winlocal mit freundlicher Genehmigung der Firma Simply Business ins Deutsche übertragen haben, bietet sich Ihnen ein genauer Ablaufplan für den Weg eines Unternehmens in den Bereich Social Media. Jeder Schritt enthält Links mit hilfreichen Ressourcen aus dem deutschsprachigen Web, so dass Sie sich Schritt für Schritt mit der Materie vertraut machen können.

Größere Ansicht 

Social Media für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen wichtig

9 Feb

SEO Ranking Faktoren für Deutschland 2012

Die größte Unbekannte im SEO-Bereich ist natürlich der Algorithmus. Viele Mythen und Gerüchte ranken sich um die Art und Weise, wie Google Ergebnisse sortiert und wie man das am besten beeinflussen kann.

Einige Highlights der Erhebung von Searchmetrics:

  • Social Media Signale sind in Deutschland angekommen: Auch in Deutschland korrelieren nun die Social Signals aus Facebook, Twitter und Google+ extrem stark mit guten Positionen im Google-Index.
  • Zu viel Werbung ist schädlich: Ebenso neu in Deutschland ist, dass es Seiten mit zu viel Werbung schwerer haben, gut zu ranken. Das eigentliche Hindernis dabei sind allerdings nur die Adsense Werbeblöcke…
  • Backlinks bleiben wichtig – aber nicht nur die Masse zählt: Auch, wenn die Zahl von Backlinks in dieser Kategorie am wichtigsten ist, gehören auch Links mit Stopwords und „nofollow“ unbedingt in den Linkmix.
  • Die Marke hebelt klassische SEO-Signale aus: Seiten von starken Marken brauchen anscheinend sich weniger um Title-Tag, Headings u.s.w. zu kümmern. Denn für sie gelten nach unseren Zahlen andere Regeln.
  • Die Keyword-Domain schafft immer noch häufig den ersten Platz: Allen anderslautenden Gerüchten sind Domains mit dem Keyword noch lange nicht tot. Auf den Top-Positionen findet man sie immer noch äußerst häufig.


    Erstens und NEU: Social Signals in Deutschland angekommen

    Sicherlich der interessanteste Punkt für alle, die inhouse oder bei Agentur-Kunden die Implementierung einer Social-Strategie anstoßen wollen: Soziale Signale sind in Deutschland definitiv angekommen. Facebook- und Twittersignale korrelieren wie folgt mit besseren Rankings:

    Die verschiedenen Facebook-Metriken weisen die höchsten Werte auf, wobei Shares den stärksten Zusammenhang zu haben scheinen – sogar höher als der aggregierte Wert für Shares, Comments und Likes. Twitter erreicht diese Werte bei weitem nicht – ist aber immer noch die sechststärkste Metrik in unserer Analyse – hinter Facebook und der Anzahl der Backlinks.

    Eine Anmerkung zu Google Plus: Hier waren noch nicht genügend Daten vorhanden, um sinnvolle Aussagen treffen zu können. Offensichtlich macht uns Google mit mittlerweile fast 100 Mio Nutzern eher was vor, als dass sie wirklich aktiv sind.

SEO Ranking Faktoren Deutschland 2012: Infografik

Entnommen aus dem Whitepaper SEO Ranking Faktoren 2012 Deutschland 

Dieses Whitepaper beschäftigt sich mit der Frage, welche Faktoren Google in Deutschland für das Ranking von Webseiten heranziehen könnte.

Quelle: http://www.searchmetrics.com/de/service/ranking-faktoren/de/

Studie: Rund zwei von fünf Banken planen in den nächsten Monaten neue Social-Media-Projekte

4 Jan

Kreditinstitute setzen auf Freundschafts-Banking

Rund zwei von fünf Banken planen in den nächsten Monaten, neue Social-Media-Projekte auf Xing, LinkedIn, Facebook, Twitter oder YouTube zu starten. First Mover sind die Sparkassen: 69 Prozent von ihnen arbeiten bereits an kurzfristigen Projekten. Ab 2013 wollen sich weitere 35 Prozent der Kreditinstitute engagieren. Dann gehen 53 Prozent der Genossenschaftsbanken an den Start. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Branchenkompass Kreditinstitute“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Bis 2014 wollen drei von fünf Banken in wenigstens ein Social-Media-Angebot investieren. So planen 47 Prozent einen Auftritt in einem privaten Netzwerk wie Facebook. Bei den Sparkassen sind es sogar 63 Prozent. An zweiter Stelle folgen geschäftlich genutzte Netzwerke wie Xing oder LinkedIn mit 35 Prozent. Bei den Genossenschaftsbanken planen sogar 53 Prozent einen B2B-Auftritt. 2010 standen mit 32 Prozent noch berufliche Netzwerke im Vordergrund gefolgt von privaten Angeboten (23 Prozent). Den Kurznachrichtendienst Twitter will bis 2014 etwa jede fünfte Bank nutzen.

Zwei Drittel der Banken planen auch, Social Media zur Personalsuche und für HR-Anwendungen einzusetzen. Zwar steht vor allem der Kommunikationsnutzen wie Weiterempfehlungen (76 Prozent) oder die Kommunikation über neue Produkte (63 Prozent) im Vordergrund, aber immerhin knapp die Hälfte will im Web 2.0 auch verkaufen.

„Die Banken stellen sich damit auf die künftige Bedeutung des Social Web für die Kundenkommunikation ein“, sagt Stefan Lamprecht, Senior Executive Manager bei Steria Mummert Consulting. Social Media spielen derzeit zwar bei der ersten Informationssuche für Bankkunden noch eine untergeordnete Rolle. Nur sieben Prozent der Deutschen informieren sich derzeit bei Facebook und Twitter über Bankprodukte. Doch bei jüngeren Kunden zwischen 18 und 24 Jahren sind Social Media für fast doppelt so viele ein gängiger Informationskanal.


Authentizität als Schlüssel für Social Media Erfolg

29 Sep

Die Phase, in der Social Media noch als Hype oder Trend abgehandelt wurde, ist endgültig vorbei. Was aber bleibt, ist die spürbare Unsicherheit vieler Unternehmen im Umgang mit sozialen Medien und die entscheidende Frage: Wie erziele ich einen nachhaltigen Social Media Erfolg?

Möglicherweise trifft „Umdenken“ gar nicht den Kern. „Umdenken“ impliziert, dass Unternehmen ihre bisherigen Auffassungen revidieren und die Dinge neu begreifen müssen. Dies ist absolut richtig, aber zugleich auch irreführend. Denn, was dadurch außer Acht gerät ist, dass sich der kommunikative Lernprozess nicht in eine neue, sondern vielmehr in eine altbewährte Richtung bewegt. Social Media ist keine Geheimwissenschaft. Ihre Prinzipien berufen sich vielmehr auf tradierte Werte und bieten diesen lediglich eine neue Plattform. Dementsprechend erfordern sie weniger ein Umdenken als vielmehr eine Rückbesinnung.Zu beobachten ist, dass trotz des digitalen Paradigmenwechsels grundlegende Wünsche des Menschen bestehen bleiben. Was sich ändert, ist der Rahmen, in dem sie ausgelebt werden. Sozialer Austausch und Selbstverwirklichung sind keine Erfindung des Social Webs. Sie sind Bedürfnisse jedes Menschen, die sich allerdings stetig neue Ausdrucksformen suchen. Die Idee der sozialen Interaktion ist folglich nicht das eigentlich Innovative, es sind vielmehr die Wege, die wir dabei gehen. Wer das sieht, erkennt Social Media als das, was es wirklich ist: Eine Vielzahl digitaler Plattformen, die den persönlichen Dialog zwischen Marken und Menschen ermöglichen – ohne räumliche oder zeitliche Beschränkung.

Die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche Etablierung dieser neuartigen Marken-Kunden-Beziehung kann in einem Leitbegriff zusammengefasst werden: Authentizität. Wie gestaltet sich der authentische Dialog? Authentizität ist keine Worthülse. Authentizität entsteht wenn drei grundlegende Faktoren im Social Web transportiert und verknüpft werden: Information, Interaktion und Emotion.

Information

Der Wert einer Information steigt, wenn der Inhalt einer Nachricht für den Leser, Hörer oder Zuschauer von Bedeutung ist. Liefert die bereitgestellte Information keinen relevanten Mehrwert, wird sie eiskalt ignoriert. Aufmerksamkeit ist eine begehrte und knappe Ressource, die biologischen Beschränkungen unterliegt und sich, anders als etwa Geld, nicht vermehren kann. Um den schier uferlosen Informationsfluss der heutigen Wissensgesellschaft zu bewältigen, ist der Mensch gezwungen, scharf zu selektieren.

Dem Risiko der Nicht-Wahrnehmung ist jede Social Media Kampagne ausgesetzt. Im Social Web stehen Unternehmen nicht nur im Wettstreit mit anderen Marken, sondern auch mit vielen alternativen Informations- und Unterhaltungsanbietern. Im Social Web verkaufen Unternehmen zunächst einmal nur Informationen und erhalten als Gegenwert die Aufmerksamkeit des potentiellen Kunden. Infolgedessen ist Social Media Content nicht mit Werbeinhalten gleichzusetzen. Die Selektion erfolgt nicht zwischen Marke A und Marke B. Insofern müssen im Rahmen eine Social Media Strategie Bedürfnisse berücksichtigt werden, die über den normalen Produktnutzen hinaus gehen. Nur, wenn eine Information einen bedeutsamen Kundennutzen innerhalb der digitalen Medien bietet, wird sie wahrgenommen und verbreitet. Wer dies versäumt, wird schnell entlarvt oder gar nicht erst beachtet. Marken müssen im Social Web mehr leisten, als nur künstliche Welten zu erschaffen, ansonsten werden sie ihre Authentizität nicht langfristig wahren können.

Interaktion

Denken Sie an einen traditionellen Marktplatz. Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Händler und Ihr Konsument steht ihnen direkt gegenüber. Würden Sie ihn ignorieren? Würden Sie ihm antworten, wenn er Ihnen eine Frage stellt? Würden Sie ihn dazu animieren, seinen Freunden von Ihren Produkten zu erzählen?

Social Media ist quasi der Marktplatz des 21. Jahrhunderts. Dabei wird der „Platz“ durch globale Netzwerke, der „Händler“ durch Marken und der „Käufer“ durch User ersetzt. Was unverändert bestehen bleibt, sind die Formen der Kommunikation: der Dialog und das Potential der Mund-zu-Mund-Propaganda.

Mit der Partizipation im Social Web betreten Unternehmen fremdes Terrain, das nicht für konventionelle Werbeaktivitäten geeignet ist. Wer von ihnen Gebrauch machen will, muss sich an die Gegebenheiten anpassen. Klassische Werbeaktivitäten erfolgten bislang auf Kanälen, die zum Teil explizit für diesen Zweck konzipiert wurden. Denken Sie nur an Plakatwerbung oder Direktmailings. Soziale Medien hingegen bildeten sich heraus, weil Nutzer den sozialen Austausch in Form von Texten, Bildern, Audio- oder Video-Datein wünschten und Inhalte auch gemeinsam gestalten wollten. Die Bedingungen im Social Web entwickeln sich deshalb dynamisch, erfordern Interaktion, ständige Wachsamkeit und ein hohes Reaktionsvermögen. Nie zuvor war man als Unternehmen den Gedanken, Wünschen oder Kritikpunkten seiner Konsumenten so nah. Die virtuelle Distanz und die Unterstützung anderer Konsumenten senken Hemmschwellen und führen zu einer direkten und ehrlichen Form der Kommunikation. Wer die Interaktion fördert, wird darüber hinaus vom viralen Potential sozialer Medien profitieren. Wer seine Kunden wahr- und ernst nimmt, erhöht die Kundenbindung und wird als echt und zuverlässig, sprich als authentisch eingestuft.

Emotion

Neue Generationen wachsen mit dialogorientierten Kommunikationsmitteln auf und erheben diese zur Selbstverständlichkeit. Das durch die Massenmedien geprägte konventionelle Kommunikationsverhalten zwischen Marke und Konsument verliert immer mehr an Bedeutung, Unternehmen büßen ihre Kontrollmöglichkeiten ein und Kunden erweitern ihren Gestaltungshorizont. Früher waren Unternehmen nur präsent, wenn sie präsent sein wollten. Heute sind sie es, wenn der Kunde es will.

Soziale Netze bestehen nicht aus Computern, sondern aus Menschen. Und diese wollen auch als solche behandelt werden: In Echtzeit, auf Augenhöhe und fernab von künstlichen Werbewelten. Unternehmen müssen agieren und reagieren, als würden sie ihren Konsumenten direkt begegnen. Emotionale menschliche Attribute wie Höflichkeit, Humor oder Herzlichkeit sind gefordert. Unternehmen müssen lernen, auf ihre klassische werbliche Ansprache zu verzichten und stattdessen echte Emotionen hervorrufen, die den Konsumenten begeistern und die Interaktion fördern.

Jahrzehntelang setzten Werbe- und Marketingexperten alles daran, ihren oftmals recht leblos wirkenden Produkten menschliche Charakterzüge zu verleihen. Im Social Web werden diese Markenpersönlichkeiten erstmals auf die Probe gestellt, und nur wer glaubwürdig und persönlich agiert, wird auch als authentische Persönlichkeit wahrgenommen.

Social Media Erfolg

Um einen langfristigen Social Media Erfolg zu verzeichnen, müssen die drei Faktoren Interaktion, Information und Emotion ineinandergreifen.

Authentizität löst die Grenze zwischen Schein und Sein auf. Schein und Sein haben als Aspekte der Wahrnehmung in der klassischen Markenkommunikation eine starke Trennung erfahren. Die Möglichkeit der Täuschung stößt, wie zahlreiche Skandale schon gezeigt haben, im Social Web erstmals an seine Grenzen.

Das Social Web ist unberechenbar. Die Nutzer können Themen zunehmend bestimmen und problemlos Anhänger für ihre positive oder negative Kritik finden. Sie sind in der Lage, ihre Meinungen innerhalb kurzer Zeit kollaborativ zu verbreiten und die Reputation betroffener Unternehmen wesentlich zu beeinflussen.

Damit Unternehmen auf alle Gegebenheiten schnell und effektiv reagieren können, ist ein authentisches kommunikatives Fundament von enormer Wichtigkeit. Es reicht nicht aus, sich auf kurzfristige Social Media Kampagnen zu verlassen oder erst zu reagieren, wenn man bereits im Kreuzfeuer steht. Stattdessen sollte die unternehmerische Präsenz im Social Web zu jedem Zeitpunkt von einer authentischen und konsistenten Herangehensweise geprägt sein. Auf diese Weise können Kundenbindung und Vertrauen zur Marke nachhaltig gestärkt und Reputationsrisiken vorbeugend entgegengewirkt werden.

Authentizität als Resultat des interaktiven, informativen und emotionalen Dialogs ist deshalb die wichtigste Determinante für einen nachhaltigen Social Media Erfolg und bildet das Fundament aller Social Media Aktivitäten.

In der Social Media Debatte ist dabei stets von einem grundlegendem „Umdenken“ die Rede, das beim Einstieg ins Social Media Marketing erfolgen muss. Doch wie gestaltet sich dieses „Umdenken“? Und warum stellt es für viele Organisationen nach wie vor eine so große Herausforderung dar?

Blogbeitrag der Goldmedia Gruppe Berlin Autor: Simon Boé

Quellenangabe: http://www.goldmedia.com/blog/2011/09/authentizitat-als-schlussel-fur-social-media-erfolg/