Tag Archives: Social Media Beratung

Das Internet schafft eine Kultur des Teilens

11 Mrz

„Shareconomy“ – das neue Trend-Wort der Wirtschaft und Gesellschaft

  • Die „Shareconomy“ revolutioniert Wirtschaft und Gesellschaft
  • Umfrage: 83 Prozent der Internetnutzer verbreiten digitale Inhalte im Web
  • Die Ökonomie des Teilens war das Leitthema der Hightech-Messe CeBIT 2013

Druck

Die Shareconomy revolutioniert Wirtschaft und Gesellschaft: Immer mehr Menschen nutzen das Internet, um persönliche Erfahrungen, digitale Inhalte und Gegenstände aller Art mit anderen zu teilen. Das hat eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Danach teilen 83 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland online digitale Inhalte, die sie selbst erstellt oder im Web gefunden haben. 17 Prozent geben an, dass sie hin und wieder auch Dinge wie Autos, Werkzeuge oder ihre Wohnung mit Hilfe des Internets teilen. Das entspricht rund 9 Millionen Personen. „Die Shareconomy ist ein gesellschaftlicher Megatrend, der sich durchsetzt“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf vor Beginn der CeBIT in Hannover. Vor allem das Teilen von Erfahrungen, Wissen und Ideen verändere das Wirtschaftsleben nachhaltig. „Verbraucher bekommen eine neue Macht, indem sie sich noch stärker als bisher an Wertschöpfungsprozessen beteiligen können“, sagte Kempf. „Moderne Informationstechnologien ermöglichen die Ökonomie des Teilens und sind gleichzeitig ihr Vorreiter, zum Beispiel mit Cloud-Diensten oder Social Software.“

Angestoßen hat den Trend zur Shareconomy vor allem der Erfolg des Social Web. „In sozialen Netzwerken ist es spielend leicht, digitale Inhalte zu verbreiten“, sagte Kempf. Hinzu kämen Blogs, Foren, die Kommentarfunktionen in Online-Medien oder Bewertungen in Web-Shops. Die steigende Verbreitung von Smartphones und die mobile Internetnutzung verstärken den Trend. Laut Umfrage teilen 44 Prozent der Internetnutzer persönliche Erfahrungen mit Produkten oder Dienstleistungen. Ebenfalls 44 Prozent teilen selbst gemachte Fotos, 29 Prozent eigene Texte und 15 Prozent selbst gedrehte Videos. Die Hälfte der Befragten nennt als wichtigsten Grund für das Teilen von Inhalten, Kontakt zu anderen Menschen halten zu wollen. 31 Prozent möchten neue Bekanntschaften schließen. Ein Viertel will auf Probleme oder andere Sachverhalte aufmerksam machen. 15 Prozent wollen durch das Internet bekannter werden, was vor allem im beruflichen Kontext eine Rolle spielt.

Das Teilen von Erfahrungen, Wissen und sonstigen digitalen Inhalten hat vielfältige Auswirkungen auf die Wirtschaft. Laut der BITKOM-Umfrage lesen fast drei Viertel (73 Prozent) der Internetnutzer vor einer Bestellung die Bewertungen anderer Kunden und 35 Prozent geben selbst welche ab. Ein Viertel (26 Prozent) informiert sich anhand der persönlichen Erfahrungen anderer (Ex-)Mitarbeiter über potenzielle Arbeitgeber. „Wer seine Erfahrungen über Produkte oder Unternehmen teilt, entscheidet mit über Erfolg oder Misserfolg“, sagte Kempf. „Die Unternehmen reagieren darauf, indem sie selbst in den sozialen Medien präsent sind.“ Außerdem können sie diesen „Erfahrungsschatz“ für die Verbesserung ihrer Produkte nutzen. Das Social Web ermöglicht es, Kunden und andere Interessierte auch direkt in die Produktentwicklung einzubinden. Das Interesse daran ist vorhanden: In der Umfrage gaben 13 Prozent der Internetnutzer an, dass sie sich bereits an solchen Innovationsprojekten beteiligt haben. Das entspricht rund 7 Millionen Personen. Weitere 25 Prozent können sich das vorstellen. Unter den 14- bis 29-Jährigen sind es mit 18 Prozent (Beteiligung) und 32 Prozent (Bereitschaft) deutlich mehr.

Das im Social Web allgegenwärtige Teilen von Informationen, Wissen und Ideen fördert aus Sicht des BITKOM eine Offenheit und Transparenz, die auch die Arbeitswelt verändert. Laut Umfrage sagen fast zwei Drittel (63 Prozent) aller Berufstätigen, dass bessere Arbeitsergebnisse erzielt werden, wenn jeder seine Ideen und Informationen teilt. „Die Bedeutung von Hierarchien nimmt tendenziell ab, da die Arbeit vermehrt in Projekten und Teams erledigt wird, die sich über Social Software organisieren“, sagte Kempf. Allerdings fürchten 42 Prozent der Berufstätigen, dass sie persönlich Nachteile haben, wenn sie selbst Wissen preisgeben. Kempf: „Genau dieses Paradox wird durch positive Erfahrungen mit dem Teilen von Informationen schrittweise aufgelöst.“

Im Kommen ist das Teilen von Dingen mit Hilfe des Internet. „In der digitalen Welt lautet das Motto immer häufiger: Nutzen statt besitzen!“, sagte Kempf. „Die meisten Sachen stehen oder liegen die meiste Zeit ungenutzt herum. Verbraucher können mit dem Leihen, Mieten oder Tauschen von Sachen viel Geld sparen und gleichzeitig einen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten.“ Nach den Ergebnissen der Umfrage stehen 85 Prozent der Internetnutzer dem Teilen von Dingen grundsätzlich offen gegenüber. Gut die Hälfte (52 Prozent) ist der Meinung, dass dieser Trend wichtiger wird. Besonders beliebt ist das Sharing von Fahrrädern. Entsprechende Services haben 9 Prozent der Internetnutzer bereits in Anspruch genommen. Das entspricht rund 5 Millionen Personen. Ebenfalls 9 Prozent haben Produkte oder Dienstleistungen über eine Online-Tauschbörse getauscht. Car Sharing nutzen 3 Prozent und Couch Surfing 2 Prozent. „Trotz der geringen Prozentanteile haben Car Sharing und Couch Surfing ein enormes Potenzial“, sagte Kempf. „Beim Car Sharing bringt moderne ITK die entscheidenden Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Diensten: ständige Verfügbarkeit und eine minutengenaue, also nutzungsabhängige Abrechnung.“

Eine weitere Facette der Shareconomy ist die finanzielle Beteiligung per Internet – auch mit geringen Summen – an kommerziellen, künstlerischen oder sozialen Projekten (Crowdfunding) sowie an jungen Unternehmen (Crowdinvesting). Nach den Ergebnissen der Umfrage haben sich immerhin 8 Prozent der Internetnutzer (rund 4 Millionen) bereits an einem Startup beteiligt oder können sich das vorstellen. Weitaus mehr haben sich mit 12 Prozent an sozialen Projekten beteiligt, weitere 22 Prozent wären dazu bereit. Allerdings steht das Crowdfunding in Deutschland im Vergleich zu den USA noch am Anfang. Dort hat allein die Crowdfunding-Plattform Kickstarter seit ihrem Launch im Jahr 2009 rund 500 Millionen Dollar eingesammelt. Alle deutschen Plattformen wie Startnext oder VisionBakery zusammen kommen nur auf 2,4 Millionen Euro. Kempf: „Die Shareconomy bringt viele neue Geschäftsmodelle hervor, sie stellt aber auch viele alte in Frage. Die diesjährige CeBIT wird dazu beitragen, innovativen Shareconomy-Konzepten zum Durchbruch zu verhelfen.“

Gastbeitrag von:  Bitkom.org
Bildquelle: http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_Kulturdesteilens_2013.jpg

Hinweis zur Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Marktforschungsinstitut ARIS 1.000 Personen ab 14 Jahre befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtbevölkerung.

UPDATE: Social Media Themen und – Trends 2013

8 Jan

Social Media ist im Online-Marketing von mittelständischen Unternehmen angekommen und wird durch den Fakt, dass die Suchmaschine Google „Social Signals“ als Rankingfaktor für die Suchmaschinen-Auffindbarkeit aufgenommen hat, zu einem wichtigen Faktor für Ihren Unternehmens-Erfolg.

 Folgende Themen und Social Media Trends stehen 2013 für mich im Fokus:

 1. Social Media Strategien für Freiberufler und mittelständische Unternehmen immer wichtiger

2. Social Media wird zum wichtigen Rankingfaktor für die Auffindbarkeit bei Google (Social SEO)

3. Search goes Social Media

4. Individualisierung der Facebook Unternehmensseite durch Integration eigener Inhalte (Apps)

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

 1. Social Media Strategien werden für Freiberufler und mittelständische Unternehmen sehr wichtig

 Ihre potenziellen Kunden verbringen immer mehr Zeit online – den größten Teil davon (22%) in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co.

Blogpost_080113_Small_Business

Daher ist es für Unternehmen wichtig, sich rechtzeitig im Social Web aufzustellen. Die folgende Infografik verdeutlicht wie KMUs das Web mit Social Media erobern können. Quelle:  http://goo.gl/SKei8

 

 2. Social Media wird zu einem wichtigen Rankingfaktor für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen

 Soziale Netzwerke spielen zunehmen eine Rolle in den Suchergebnislisten der Suchmasschinen Goolge und Bing. Deshalb sollten Facebook, Twitter und Google+ Teil der SEO Strategie sein. Hilfreich ist es dabei aber, nicht beliebig viele Inhalte auf diesen Wegen zu streuen, sondern gezielt die Informationen, die Ihre potentiellen Kunden wahrnehmen sollen.

 Ziel der Social Media Optimierung (SMO) ist es, Inhalte in soziale und teilbare Inhalte zu wandeln und damit Viralität für Ihr Unternehmen (Social Signals) zu erzeugen.

Diese Social Signals sind ab sofort auswertbar und beeinflussen die Suchmaschinen-Auffindbarkeit Ihres Unternehmens positiv.

 

3. Search goes Social

Soziale Medien produzieren breits jetzt mehr Inhalte, wie eine normale Suchmaschine indexieren kann. Relevanten Social Media Content (Empfehlungen/ Inhalte) über eine Suchmaschine abbildbar machen wird ein großer Trend. Facebook wird in Kooperation mit Bing (Microsoft) in 2013 eine eigene Suchmaschine an den Start bringen und das Geschäft von Google damit stark angreifen. Mehr Infos: http://goo.gl/d4YFS

 

4. Individualisierung der Facebook Unternehmensseite durch Integration eigener Inhalte (Apps)

 Ab sofort bieten wir die Möglichkeit, eigene Inhalte auf Ihrer Facebook Seite in Form von Apps (Anwendungen) zu platzieren.

 Mit unseren individuellen Facebook Apps steigern wir die Attraktivität und den Erfolg Ihrer Facebook Seite. Mit Hilfe von interaktiven Anwendungen gewinnen Sie nicht nur neue Fans sondern profitieren auch von einer stärkeren Nutzerbindung.

Wir bieten Facebook App-Lösungen für:

 – Gutschein Aktionen

– Gewinnspiele

– Photo-Contests

– Produktkataloge

– Shop-Applikationen

– uvm.

Beispiele für Facebook Anwendungen finden Sie auf unserer Facebook Seite unter: http://goo.gl/Pr7Xx

Bildquelle – Infografik: http://www.reachlocal.com

Social Media beeinflusst politische Meinungsbildung

25 Okt


Soziale Medien haben nicht nur die Art und Weise verändert, wie kommuniziert wird, sondern auch einen politischen Wandel ausgelöst. Das sagt der renommierte Medientheoretiker Clay Shirky von der New York University, der im Rahmen des World Congress of Information Technologie in Motreal den Einfluss von neuen Medien auf die Gesellschaft analysiert hat.

Clay Shirky ist der Auffassung, dass Protestbewegungen im Netz Wirkung zeigen: „Die Menschen haben jetzt eine öffentliche Stimme. Jeder kann mit jedem kommunizieren. Diese verbundene Welt ist viel grösser und dichter als je zuvor“, sagt Shirky. Der Universitätsprofessor ist davon überzeugt, dass soziale Medien die Welt mit einem neuen Werkzeug ausgestattet haben, mit dem eine „gewaltige und beispiellose“ politische Macht verbunden ist.                                                                                                          

Der Fall der CSU in Bayern

Der aktuelle Fall der CSU, in dem scheinbar ein Sprecher der Partei auf die politische Berichterstattung des ZDF Einfluss nehmen wollte zeigt, wie schnell sich Nachrichten über die sozialen Netzwerke verbreiten. Vor 10 Jahren hätte das Thema wohl kaum große Beachtung gefunden, was auch die gestrige, zunächst magere Berichterstattung der Medienhäuser bewiesen hat.

Das Thema ins Rollen brachte die Süddeutsche Zeitung gestern um 05.05 Uhr mit ihrem Artikel: „Anruf beim ZDF – CSU wollte Bericht über SPD-Parteitag verhindern“ .

Der Artikel löste tausende Verlautbarungen via Twitter und Facebook aus und wurde noch am Vormittag von Spiegel Online übernommen. Auch die Tagesschau übernahm das Thema gegen nachmittag auf ihre Online-Plattform.

Trotzallem: Zahlreiche überregionale Fernsehsender, Radiostationen und Onlineportale berichteten nicht über die angebliche CSU – ZDF Affäre. Der Informationsdruck, der in und durch die sozialen Medien entsteht, zwingt Medienhäuser jedoch immer stärker zu einer Berichterstattung. 

Zunehmend reichweitenstarke Nutzer, die sogenannten Socia Media Influencer (Beeinflusser), erreichen mit ihren Twitter und Facebook Kanälen in kürzester Zeit tausende Menschen. Auch Social Media Informationsplattformen wie z.B. Bayern wählt und regionale Projekte wie Mein Herzogenaurach – Alles rund um deine Stadt gewinnen immer mehr an Reichweite.

Erst am Anfang

Medientheoretiker Shirky ist der festen Überzeugung, dass wir erst am Anfang einer neuen Zeitrechnung stehen, die von sozialen Medien geprägt sein wird. Medien wir Fernsehen, Radio und Zeitungen stehen durch Social Media vor einem Wandel, die die Informationsaufnahme und Meinungsbildung sehr stark verändert.

Auch die politische Meinungsbildung verändert sich durch Social Media sehr stark – mit diesem Fakt tun sich viele Parteien aktuell noch schwer, da man bis dato Social Media Kanäle bestenfalls zur Verteilung von Pressemitteilungen und Veranstaltungsankündigugen verwendet.

Den Dialog mit dem potentiellen Wähler zu aktivieren ist die Herausforderung der Zukunft für alle politischen Parteien.

Gute Social Media Strategien werden meiner Meinung schon 2013 Wahlen mit entscheiden.

 

Auf Kundensuche mit Social Media

10 Mai


Fast die Hälfte (47 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland setzt soziale Medien ein. Weitere 15 Prozent haben bereits konkrete Pläne, damit in Kürze zu beginnen. Das geht aus einer Studie des Branchenverbandes BITKOM hervor.

Dabei wurden im Auftrag des Verbandes 732 Unternehmen aller Branchen befragt. „Soziale Medien sind in vielen Unternehmen fester Bestandteil der internen und externen Kommunikation geworden“, sagt BITKOM-Präsident Professor Dieter Kempf.

„Für den Social-Media-Einsatz werden zunehmend feste Strukturen mit spezialisierten Mitarbeitern ,und eigenen Budgets geschaffen.“ Als wichtigstes Ziel nennen 82 Prozent der Unternehmen, die soziale Medien einsetzen, die Steigerung ihres Bekanntheitsgrades.

Für 72 Prozent steht die Gewinnung neuer Kunden im Vordergrund, für 68 Prozent die Pflege von Kundenbeziehungen. 42 Prozent der Befragten wollen ihr Image verbessern, 23 Prozent neue Mitarbeiter gewinnen und 15 Prozent die Produktentwicklung vorantreiben. Kempf: „Soziale Medien sind für die Unternehmen auf dem Weg vom Soll zum Muss.“

Unter sozialen Medien werden Internetanwendungen verstanden, die es den Nutzern ermöglichen, sich zu vernetzen, zu kommunizieren und eigene Inhalte im Web zu verbreiten. Dazu zählen unter anderem Blogs, soziale Netzwerke wie Facebook, Xing oder Google+, Kurznachrichtendienste wie Twitter sowie Content-Plattformen zum Austausch von Videos oder Fotos wie Youtube oder Flickr.

Neben Personen können in sozialen Medien Unternehmen oder andere Organisationen mit eigenen Profilen präsent sein. Nach den Ergebnissen der Studie sind 86 Prozent der Unternehmen, die Social Media nutzen, in externen sozialen Netzwerken aktiv. „Soziale Netzwerke haben sich zu zentralen Anlaufstellen im Web entwickelt und sind wegen ihrer hohen Reichweite die mit Abstand beliebteste Plattform für Unternehmen“, sagte Kempf. Im Ranking der meistgenutzten Anwendungen folgen Blogs mit 36 Prozent und Video-Plattformen mit 28 Prozent. Ein Viertel der Unternehmen nutzt Kurznachrichtendienste wie Twitter.

Ein weiteres Thema der Studie beschäftigte sich mit den organisatorischen Voraussetzungen für den Einsatz sozialer Medien. Dabei zeigen sich große Unterschiede zwischen größeren und kleineren Unternehmen. So haben 86 Prozent der Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten eigene Mitarbeiter, die für die Steuerung der Social-Media-Aktivitäten verantwortlich sind, aber erst 41 Prozent der mittelständischen Unternehmen.

Social Media ist für Unternehmen inzwischen ein Must-Have. Zeit, sich Gedanken über Auswirkungen und professionelle Konzeption zu machen.

19 Apr

„Lass uns mal n bisschen Facebook und Twitter machen“ – so oder ähnlich fingen wohl die ersten Schritte im Bereich Social Media in vielen Unternehmen an. Meist gab es keine Strategie und über die Reichweite und mögliche Auswirkungen war man sich erst Recht nicht klar. Das heute veröffentlichte Thesenpapier des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. macht deutlich, dass die „Zeit der Experimente“ definitiv vorbei sein sollte. So sei es ungemein wichtig, die Social Media Strategie fest in der Unternehmenskommunikation zu verankern und in einheitliche – und vor allem professionelle – Bahnen zu lenken. Erst dann könne das volle Potenzial dieses Kanals ausgeschöpft werden.

Die 10 Thesen zur Zukunft von Social Media im Überblick

1. Social Media etabliert sich als Querschnittsfunktion

2. Social Media setzt sich im Employer Branding durch

3. Social Media findet langsam Einzug in die Produktentwicklung

4. Social Media verändert klassische CRM-Prozesse

5. Social Media erfordert zielgruppenspezifische Präsenzen

6. Social Media braucht einheitliche Kennzahlen

7. Social Media nimmt weiteren Einfluss auf Werbekampagnen

8. Social Media wertet interne Kommunikation weiter auf

9. Social Media verändert die Unternehmenskultur

10. Social Media muss seine Effizienz noch stärker beweisen

Das vollständige Thesenpapier der Fachgruppe Social Media im BVDW könnt ihr hier downloaden

Mehr als die Hälfte der Bundesbürger in sozialen Netzwerken aktiv

3 Apr

Der Bundesverband Informationswirtschaft, kurz BITKOM hat eine repräsentative Erhebung zur Mediennutzung 2012 in Deutschland veröffentlicht. Ergebnis: Soziale Netzwerke und das mobile Internet sind die Gewinner.

55 % aller Deutschen sind auf Facebook, Twitter oder Google+ aktiv oder sind Mitglied in einem anderen sozialen Netzwerk. Enorm ist der Wert bei den 14- bis 29-Jährigen. Hier sind es 91 % die in sozialen Netzwerken aktiv sind. Vergleicht man diese Zahl mit der Internetnutzung,  gibt es lediglich eine Differenz von 9 %. Sprich wer zwischen 14 und 29 ist, ist auch fast immer in einem sozialen Netzwerk unterwegs.

Die Entwicklung des mobilen Internets ist ähnlich erfolgreich. Insgesamt 37 % der Deutschen sind mit ihrem Smartphone Online. Facebook und Co. nehmen hierauf großen Einfluss und gehören mit zu den Hauptgründen für die wachsende Verbreitung des mobilen Internets.

Wie bei den sozialen Netzwerken hat auch hier die jüngere Zielgruppe die Nase vorne. 55 % der 14- bis 29-Jährigen surfen mit ihrem Smartphone oder Tablet im Internet.

Interessant sind auch die Ergebnisse für Fernsehen, Radio, Tageszeitungen und Zeitschriften. Nahezu jeder Deutsche nutzt diese Medien nach wie vor, es bestätigt sich aber wieder die Entwicklung, dass je jünger die Nutzer sind, dass Internet die beliebteste Informationsquelle darstellt.

In ein paar Jahren wird die Abweichung noch deutlicher ausfallen und das Internet wird ähnliche Werte erreichen, wie es beim Fernsehen heute der Fall ist.

Social Media Praxisbeispiele aus dem Mittelstand

28 Mrz

Social Media bietet für mittelständische Unternehmen und Freiberufler enormes Potenzial.

Viele mittelständische Unternehmen denken aktuell über Social Media Vorgehensweisen nach, da die alten Marketingkonzepte wie z. B. Werbung in Branchenverzeichnissen, eine eigene Webseite und Onlinewerbung in Suchmaschinen (SEM) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht mehr den gewünschten Werbeerfolg bringen.

Ist es nicht eine interessante Vorstellung, dass Sie als Unternehmer mit ihren Kunden und Interessenten eine Beziehung aufbauen die nachhaltig ist? Das Freunde und Fans Ihre Produkte und Leistungen über die Sozialen Netzwerke weiterempfehlen? Oder eine Werbekampagne zu starten mit der Sie Ihre Zielgruppe nach Stadt, Alter, Berufsgruppe und Interessen ansprechen können?

Mit einer gezielten Social Media Strategie für Ihr Unternehmen ist das alles umsetzbar.

Die folgenden Beispiele zeigen den erfolgreichen Einsatz von Social Media Marketing im Mittelstand. Die Übersicht wird ständig aktualisiert:

http://www.socialmedia-muenchen.de/social-media-mittelstand-praxisbeispiele.html

Sie sind ein mittelständisches Unternehmen oder Freiberufler und betreiben ebenfalls einen erfolgreichen Facebook, Twitter oder YouTube Account? Gerne nehmen wir Sie und Ihre Branche in unsere Übersicht auf.  Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

SEO vs. Social Media – Wie realisieren Sie mehr Geschäft? (Infografik)

22 Mrz

Unternehmen geben seit mehr als 10 Jahren viel Geld für Suchmaschinenmarketing in Form von Suchmaschinenoptimierung (SEO) aus. Die zentrale Fragestellung vieler Unternehmen ist „Wie erhalte ich durch SEO-Maßnahmen mehr Aufmerksamkeit, Bekanntheit, mehr Zugriffe auf die Webseite und somit mehr Interessenten, Kunden und Umsätze?“ 

Dafür sind heute zwei Wege denkbar: Suchmschinenoptimierung kurz SEO – sowie Social Media Marketing (SMM). Bei SEO sind sich alle einig – es funktioniert, und hat seinen Preis. Doch Suchmaschinen wie Google gehen immer mehr dazu über Social Media Aktivitäten in Ihre Rankingfaktoren aufzunehmen. 

Was ist nur effizienter? SEO oder Social Media Marketing oder beides?

Folgende Infografik zeigt den „Ringkampf“ zwischen SEO und Social Media und führt Vor- und Nachteile auf.

Ergebnis: Statt ein Entweder-Oder sollte man beides angehen! Social Media ist schon jetzt ein wichtiger Bestandteil von SEO.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Social Media Erfolg

24 Feb

Immer mehr Unternehmern wird inzwischen bewusst, dass sie sich mit dem Thema Social Media auseinandersetzen müssen um weiterhin erfolgreich Marketing zu betreiben. Die stetig zunehmende Popularität von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Google Plus u. Co. kann einfach nicht mehr lediglich als digitale Modeerscheinung abgetan werden. Besagte Plattformen werden mehr und mehr zu einem natürlichen Bestandteil der Lebens- und Arbeitswelten der breiten Bevölkerung. Kleine und mittelständige Unternehmen mit begrenzten zeitlichen und finanziellen Ressourcen stellt diese Tatsache vor einige Herausforderungen. 

Wenn für die eigene Firma der Schritt in das Social Media Marketing angedacht ist – und das sollte er – stellen sich für die Verantwortlichen eine Reihe strategischer und organisatorischer Fragen, die es zu beantworten gilt. Auf welchen Netzwerken sollte mein Unternehmen aktiv sein? Wie erarbeite ich mir das notwendige Know-How, um mit Social Media einigermaßen sicher umzugehen und meine Firma effektiv zu positionieren? Was genau sollte überhaupt auf solchen Plattformen kommuniziert werden? Wie steht es um die Messbarkeit des Erfolges meiner Initiativen? Was kommt dabei am Ende im Idealfall für mein Unternehmen heraus?

In einer interaktiven Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Social Media Erfolg, die unsere Kollegen winlocal mit freundlicher Genehmigung der Firma Simply Business ins Deutsche übertragen haben, bietet sich Ihnen ein genauer Ablaufplan für den Weg eines Unternehmens in den Bereich Social Media. Jeder Schritt enthält Links mit hilfreichen Ressourcen aus dem deutschsprachigen Web, so dass Sie sich Schritt für Schritt mit der Materie vertraut machen können.

Größere Ansicht 

Facebook: Netzwerk bringt Mittelständlern Milliarden

26 Jan

Sheryl Sandberg auf der DLD: „Bei Facebook gehts um viel mehr als Bilder teilen“. Social Business hat sich für europäische Mittelständler zu einer beachtlichen Umsatzquelle entwickelt, zeigt eine neue Studie des Beratungshauses Deloitte. Demnach steuerte allein Facebook letztes einen Mehrwert von 15,3 Milliarden Euro zum europäischen Bruttoinlandsprodukt bei. In Deutschland betrug der zusätzliche Umsatz durch das weltweit größte soziale Netzwerk laut Deloitte rund 2,6 Milliarden Euro. Am meisten profitieren konnten dabei die kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Wie Facebooks Chief Operating Officer auf der diesjährigen DLD-Konferenz in München bekannt gab, sind durch Social Commerce in Deutschland 36.000 neue Jobs entstanden, in ganz Europa sollen es insgesamt 230.000 gewesen sein. „Soziale Netzwerke bieten besondere Möglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen – das Rückgrat der europäischen Wirtschaft“, sagte Sandberg. Die Studie zeige, dass Facebook weit mehr sei „als Bilder zu teilen und mit Freunden in Kontakt zu sein“.

Beispiel aus München

Die Ergebnisse der Deloitte-Studie decken sich mit denen einer Studie des Industrieverbands Bitkom. Demnach gaben 38 Prozent der in Social Media aktiven Unternehmen an, dass sie ein klares Wirtschaftswachstum aufgrund ihrer Facebook-Präsenz verzeichnen konnten, zwei vor drei Unternehmen konnten ihren Bekanntheitsgrad durch Facebook merklich steigern. Als Beispiel der Wirksamkeit von Facebook auf den Mittelstand wies Sandberg auf das Münchner Trachtenhaus Angermaier hin. Durch seine Facebook-Präsenz konnten acht neue Mitarbeiter eingestellt werden, der Umsatz erhöhte sich letztes Jahr um fast 20 Prozent.

übernommen von:
Quellenangabe: Chip Online

Business Mittelstand  > Web & Social Media