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Social Media wird zum Netzwerk- und Rankingfaktor in Suchmaschinen

11 Jan

Google hat begonnen seine Suchfunktion und den noch relativ neuen Social Media Dienst Goolge+ zu verschmelzen, d. h. es werden über Google Social Media Inhalte mit ausgeliefert bzw. zum Rankingfaktor.

Konkret hat Google zunächst für die englische Suche, weitere Sprachen sollen folgen, drei neue Funktionen gestartet:

  1. Persönliche Ergebnisse: Neben den normalen Suchergebnissen werden jetzt auch ganz private Suchergebnisse angezeigt, die auf den eigenen Interessen und Vorlieben beruhen. Dazu zählen auch Dinge, die nur mit dem Suchenden geteilt wurden. Nicht dazu zählen die Empfehlungen der eigenen Kontakte, denn die werden ja schon länger in die Suche integriert.
  2. Profile in der Suche: Auch Personen zählen bei der Googlesuche jetzt zu den persönlichen Informationen, die die Suche bereichern. Sucht man beispielsweise nach einer Person mit einem häufigen Namen, erkennt der Algorithmus die richtige Person anhand einer bestehenden Beziehung bei Google+.
  3. Personenprofile und Pages: Bei der Suche nach allgemeinen Themen zeigt die neue Googlesuche nun auch Personenprofile und Unternehmensseiten bei Google+ an, die sich mit speziell mit diesem Thema beschäftigen. Bei der Suche nach „Social Media“ werden beispielsweise die Google+ Seiten der Agentur Social Media angezeigt.

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Auch wird der sogenannte Klout Score für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen wichtig werden, der Auskunft darüber gibt, wie einflussreich eine bestimmte Person bzw. Unternehmen  in den sozialen Netzwerken ist. Denn jedes Mal, wenn Inhalte wie Statusmeldungen, Posts oder Tweets, veröffentlicht werden, beeinflusst dieser Inhalt wiederum andere Personen und deren Inhalte.

Mein persönlicher Klout Score beträgt aktuell 51  http://klout.com/#/BGillich  | Agentur Social Media München Klout Score: 36 http://klout.com/#/de_socialmedia

Social Media: Medienmacht der Verbraucher steigt. Klein- und Mittelständler verpassen Chancen auf Facebook und Co

9 Sep

Konsumenten nutzen vermehrt und beständig soziale Netzwerke. Hierbei nehmen sie auch immer öfter Einfluss auf Unternehmen. „Die User gewinnen an Medienmacht und nutzen diese, um Meinungen zu Produkten, Marken und Dienstleistungen zu streuen“, erklärt Mike Friedrichsen, Experte für Media Business und Media Innovation an der Hochschule der Medien in Stuttgart http://www.hdm-stuttgart.de , gegenüber pressetext. „Das Problem dabei ist, dass diese Art des Marketings von Unternehmen weder geplant noch direkt gesteuert werden kann.“

Internet auf der Überholspur

Da sie kaum beeinflussbar ist, kann die digitale Mundpropaganda dem Produkt sogar schaden, wie der Wissenschaftler klarstellt. Dies sei aber nur dann wirklich möglich, wenn es von dem entsprechenden Unternehmen keine klare und transparente Stellungnahme gibt. Drei Viertel der Deutschen nutzen regelmäßig das Internet. Vor allem die zunehmende Einbettung in den Alltag der Menschen zeigt, dass dieses Medium auf der Überholspur ist.

Im Jahr 2000 war der Deutsche im Schnitt 17 Minuten online. Nur zehn Jahre später waren es schon 77 Minuten, wie die ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 ermittelt hat (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20110818009 ). 2011 hingegen werden soziale Netzwerke regelmäßig von 42 Prozent der Menschen im Internet genutzt. Allein Facebook hat im Januar dieses Jahres über 600 Mio. aktive Mitglieder weltweit. Mit rund 446 Mio. Suchergebnissen bei Google ist „Social Media“ in deutschen Wohn- und Arbeitsräumen angekommen.

 Social Web im Geschäftsleben

„Durch Erstellung eines kostenlosen Facebook-Accounts erhoffen sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine Umsatzsteigerung, eine Möglichkeit zur Neukundengewinnung sowie die Pflege von Kundenbeziehungen im Vertrieb“, so Friedrichsen. In der Unternehmenskommunikation wird die Chance, die soziale Netzwerke bieten, jedoch noch zu selten genutzt. „Aus Unternehmensperspektive spielt ein soziales Netzwerk wie Facebook in Deutschland noch keine große Rolle und hat noch nicht den Stellenwert, den es in Amerika bereits genießt. Zwar gibt es auch Firmen, die Facebook aktiv und erfolgreich in ihr Marketingkonzept einbinden, insgesamt verhalten sich deutsche Unternehmen jedoch eher zurückhaltend.“

Es fällt vor allem auf, dass die bereits erwähnten KMUs die sozialen Netzwerke weniger nutzen als große Unternehmen. In den 30 höchstkapitalisierten Aktiengesellschaften Deutschlands werden soziale Netzwerke von über 80 Prozent der Unternehmen aktiv für die Informationsverbreitung und Imagepflege verwendet. Zeit- und Personalmangel, aber auch die fehlende Bereitschaft von Konzernen sich in die Karten schauen zu lassen, verhindern allerdings den Dialog mit der Öffentlichkeit in sozialen Netzwerken.

Das Fazit von Friedrichsen: „Das Engagement im Social Web bietet neue, weit reichende Möglichkeiten, wenn es den Unternehmen gelingt, die Internetnutzer als Ideengeber, Meinungsmacher, Multiplikatoren und Markenbotschafter zu gewinnen. Für die Unternehmen gilt daher jetzt zu handeln, um aus diesen neuen Möglichkeiten maximalen Nutzen zu ziehen.“

(Quelle: pte008/09.09.2011/10:00)
http://www.pressetext.com