Tag Archives: Mittelstand

Erfolg durch Monetarisierung von Social Media

5 Sep

Ich freue mich diese Woche einen Gastbeitrag von Frau Prof. Dr. Heike Simmet zum Thema „Erfolg durch Monetarisierung von Social Media“ zu präsentieren. Frau Heike Simmet ist Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der Universität in Bremerhaven, Referentin, Dozentin und Beraterin im Bereich Logistik-Marketing und Social Media für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).

Ich danke Frau Prof. Dr. Heike Simmet für ihren sehr informativen Gastbeitrag und wünschen viel Spass beim Lesen.

…………………………………………………………..

Social Media befindet sich in Deutschland trotz deutlich zunehmender Nutzung vielfach noch in einer Art Experimentierphase. Immense Chancen einer Monetarisierung werden von vielen Unternehmen noch nicht wahrgenommen. Unternehmen hingegen, die einen gewissen Reifegrad in ihren  Social Media Aktivitäten erreicht haben, können durch ihr Engagement auf den sozialen Plattformen eine echte Steigerung ihres Geschäftswertes erzielen. Diese lässt sich vor allem durch eine Reduzierung der Kommunikationskosten, durch eine Steigerung des Umsatzes, durch eine Erhöhung der Effizienz des Kundenservices, durch eine Erfolgssteigerung im Personal-Recruiting und Personal-Marketing, durch eine Verbesserung in der Marktforschung sowie durch die Erschließung von Innovationspotenzialen realisieren.

1.    Reduzierung der Kommunikationskosten

Durch die konsequente Nutzung von Social Media als Dialoginstrument mit den Kunden und Marktpartnern wird nicht nur eine Steigerung des eigenen Bekanntheitsgrades erreicht, sondern es können auch in einem erheblichen Ausmaß Kosten in der Kommunikation reduziert  werden, da die Kommunikation maßgeblich von Kunden und Marktpartnern übernommen  wird. Gerade die Weiterempfehlung gilt heute als die effizienteste Form der Kommunikation. Angesichts der knapp bemessenen Kommunikationsbudgets und der ständig sinkenden Wirkungseffizienz klassischer Medien bedeutet die Nutzung viraler Effekte einen erheblichen Wettbewerbsvorteil. Hierzu ist es erforderlich, die sogenannten Influencer in den Dialog mit dem Unternehmen einzubinden. Diese können zu wertvollen Markenbotschaften des Unternehmens werden. Ein weiterer Vorteil von Social Media liegt darin, dass sich die Reichweite aufgrund des sogenannten Long-Tail-Effektes in Nischen ohne weiteren Kostenanfall  multiplizieren lässt.

2.    Steigerung des Umsatzes

Die treuesten Kunden eines Unternehmens sind nach den Grundprinzipien des Customer Value Managements (CVM) in der Regel die wertvollsten Kunden. Dieser Grundzusammenhang lässt sich auch auf den Social Media Bereich übertragen. So wird zum Beispiel von den aktivsten Fans und Community-Mitgliedern erfahrungsgemäß der höchste Umsatz generiert. Maßgeblich für diese Effekte ist die Interaktion zwischen den Usern – und nicht, wie in der klassischen Kommunikation – ein kostenintensiver Kommunikations- oder Verkaufsdruck durch das Unternehmen. Ein Social Customer Value Management (SCVM) bietet im wesentlichen eine technische Plattform mit einer hohen Usability für die Nutzer, leistet die erste Aufbauarbeit zur Entwicklung einer Community und gestaltet die Moderation. Die Hauptaktivität hingegen geht von den Nutzern aus, die sich gegenseitig Produkte bzw. Leistungen empfehlen und über Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen diskutieren.

3.    Erhöhung der Effizienz des Kundenservices

Bei Servicefragen schauen immer mehr Kunden heute zu allererst in das Internet. Zudem ist der Kunde deutlich anspruchsvoller geworden. Er erwartet einen 24/7/365 Service auf allen verfügbaren Kanälen. Viele Servicefragen klären sich bereits ohne aktive Einschaltung klassischer Service Center in den Social Media selbst, sei es durch erläuternde Videos auf YouTube oder Video-Communities, durch Kunden-helfen-Kunden-Foren oder durch Self Service Plattformen. Mit zunehmender Einbeziehung der Kunden kann also auf dem Gebiet des Kundenservices eine Qualitätsverbesserung bei gleichzeitiger Kostenreduzierung durch Verringerung der Anrufvolumina in den klassischen Service Centern erreicht werden. Auch der  Kundenservice wird empirischen Studien und Experten zufolge zunehmend sozial.

4. Erfolgssteigerung im Personal-Recruiting und Personal-Marketing

Unternehmen sind durch den sich in Zukunft drastisch verschärfenden War for Talents heute gezwungen, an ihrer Attraktivität arbeiten.  Potenzielle Bewerber sollen  aufmerksam werden, es gilt, sie von der Attraktivität des Arbeitsplatzes zu überzeugen und sie auch längerfristig an sich zu binden. Besonders wichtig ist dies für kleine und mittelständische Unternehmen, denn diese werden auf dem Arbeitsmarkt von den Bewerbern überregional in der Regel kaum wahrgenommen. Erforderlich ist eine Präsenz auf der sozialen Plattform, die von der jeweiligen Zielgruppe besucht wird. Dies kann ein Engagement auf Facebook oder YouTube, aber auch auf Xing oder LinkedIn bedeuten. Ziel muss es sein, eine attraktive Employer Brand für die High Potenzials in den Social Media aufzubauen und auf diesem Wege den Geschäftswert durch Erhöhung des Human Capitals zu steigern.

5.    Verbesserung der Marktforschung

Zukunftsweisende Ansätze der Nutzung von Social Media zeigen sich zudem in der Marktforschung. So wird beispielsweise die Einbeziehung der sogenannten Weisheit der Masse in Prognose-Modellen  erfolgreich getestet. Konsequent weiterentwickelt, trägt die Nutzung von Social Media in Verbindung mit Mobile Apps, der Integration von Location Based Services (LBS) sowie der Verlagerung klassischen IT-Leistungen in die Cloud maßgeblich dazu bei, durch eine digital-vernetze Marktforschung im Social Web völlig neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die aktive Einbeziehung der Kunden und Marktpartner in ein sich nach außen öffnendes Informationsmanagement ist den klassischen Ansätzen einer primär intern gesteuerten Marktforschung deutlich überlegen.

6.    Erschließung von Innovationspotenzialen

Ein immenses Potenzial und erst ansatzweise erschlossenes Reservoir für die Steigerung des Geschäftswertes von Unternehmen ergibt sich darüber hinaus durch die Einbeziehung der konkreten Produktentwicklung. Es existieren mittlerweile vielfältige Möglichkeiten der Nutzung des Kreativ- und Innovationspotenzials von Kunden und Marktpartnern. So verwenden immer mehr Unternehmen die neuen Formen der Integration von Kunden und Marktpartnern in die Wertschöpfungsprozesse durch Crowdsourcing und Open Innovation. Diese Verlagerungen der Wertschöpfungsaktivitäten werden vor allem durch die fortschreitende Weiterentwicklung von sozialer Software im Web und durch die zunehmende Anzahl von Software as a Service (SaaS)-Lösungen ermöglicht. Diese Applikationen erlauben eine kostengünstige Vernetzung von Kunden und Marktpartnern sowie ihre Integration in unternehmerische Aktivitäten. Auf diese Weise wird die Community zum Produktentwickler und somit zum Unternehmen.

Social Media als strategisches Investment

Eine Monetarisierung des Social Media Engagements setzt einen Lernprozess in den Unternehmen voraus. Die Besonderheiten des öffentlichen Dialoges, das Verfassen von Kommentaren und die Gestaltung der Moderation, der Umgang mit Trollen, das Bewältigen eines „Shitstorms“ oder die Hürden beim Aufbau einer sich selbst tragenden Community müssen in der praktischen Anwendung selbst erfahren werden. Es kommt es darauf an, die zugrunde liegenden Motivationsinstrumente zu entdecken und sukzessive zu professionalisieren. Den Mitarbeitern im Social Media Bereich muss zudem der Freiraum für Experimente gegeben werden.
Eine Monetarisierung durch einen Return on Social Media Investment braucht Zeit und Ausdauer. Denn der Geschäftserfolg stellt sich nicht über Nacht ein. Es handelt sich vielmehr um ein strategisches Investment, dessen Wirkung erst nach einigen Monaten und Jahren – abhängig von der Intensität des eigenen Engagements –  in vollem Ausmaß sichtbar wird. Die dann erfolgende Steigerung des Geschäftswertes baut jedoch nachhaltig wirksame Erfolgspotenziale auf.

Quelle: Frau Prof. Dr. Heike Simmet http://hsimmet.com/2012/08/06/erfolg-durch-monetarisierung-von-social-media/

NEU: Social Web Check – Social Media Analyse für Ihr Unternehmen

11 Jun

Sollten Sie sich über die Potenziale von Social Media Marketing für Ihr Unternehmen informieren wollen, ist unser Social Web Check genau das richtige für Sie. 

Mit unserem Social Web Check STANDARD analysieren wir, wie oft Ihre Unternehmens-Webseite im Social Web erwähnt wird – und das vollkommen gratis!


Oder ist unser Social Web Check PROFI für Sie interessant, in dem wir neben einer Konkurrenzanalyse untersuchen, 
wie über Ihr Unternehmen bzw. Ihre Produkte und Leistungen in den Sozialen Netzen gesprochen wird. So erfahren Sie, ob der Einsatz von Social Media für Ihre Kundenstruktur und Ihr Produktangebot sinnvoll ist und welche Möglichkeiten sich für Ihr Geschäftsmodell bieten. Gerne gehen wir dabei auf weiterführende Fragen ein.

Unsere  Social Web Checks können Sie über folgenden Link anfordern:  http://goo.gl/VpD0P

Schöne neue Online-Welt – Marketing-Chancen für kleine- und mittelständische Unternehmen (KMU)

21 Mai

Wir schreiben das Jahr 2012: Wir befinden uns an einem nicht näher definierten beschaulichen kleinen Ort irgendwo in unseren Breiten. Der Großteil der Bewohner dieses Ortes ist dank der Verbreitung von PC’s, Smartphones und Tablet-Computern inzwischen quasi permanent online, was dazu geführt hat, dass das Internet zu einem festen Bestandteil ihres Alltagslebens geworden ist. Es ist ein Ort, an dem lokale Unternehmen mit ihren Kunden in einem aktiven Dialog stehen und an dem Firmen potentiellen Neukunden maßgeschneiderte Angebote in Echtzeit übermitteln können. Willkommen in der schönen neuen Online-Welt. 

Was anfangs vielleicht wie eine verwegene Zukunftsvision klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinschauen als ganz normaler Alltag – vielleicht einmal abgesehen von der Idee der reibungslosen aktiven Kommunikation zwischen (Neu-) Kunden und lokalen Unternehmen – denn da besteht sicherlich noch Optimierungspotential

Fakt jedoch ist, dass sich für KMU heute wie nie zuvor die Möglichkeit eröffnet, mit ein wenig Aufwand zielgerichtetes und personalisiertes Marketing zu betreiben und sich so in ihren zunehmend stärker umkämpften Nischenmärkten erfolgreich zu positionieren 

Um kleinen wie großen Unternehmen bildlich zu verdeutlichen, wo sich im Alltag ihrer Kunden denn überall Ansatzpunkte für lokal-, sozial- und mobil geprägtes Online-Marketing ergeben könnten, hat WinLocal Ihnen die “Schöne neue Online-Welt” einmal illustriert.

Quelle: http://www.winlocal.de 

IBM Social-Media-Studie: 2012 führt kein Weg mehr an Social Media vorbei

31 Okt

Social Media wird zunehmend in Unternehmensprozesse und Kundenbeziehungsmanagement integriert. So lautet das Ergebnis der Studie „CMO Study – von Herausforderungen zu Chancen“ von IBM.

In allen Unternehmen der 1.700 befragten Chief Marketing Officer gewinnt Social- Media-Marketing demnach weiter an Bedeutung. Dabei geht es darum, die Kunden zu verstehen und eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Kunden werden dadurch zum „Integrated Customer“, der über die Entwicklung von Produkten, Leistungen und Services mitbestimmt. Durch die Anpassung von Werbemitteln, Videos und mobilen Kampagnen sowie durch die Reaktion auf Nutzerfeedback steigt der aus Social Media generierte Umsatz einer Gartner-Prognose zufolge in diesem Jahr um 41,4 Prozent auf 10,3 Milliarden US-Dollar. Die immense Bedeutung der neuen Kanäle überfordert so manchen CMO noch. Sie fühlen sich der Komplexität der Prozesse und der gewaltigen Datenmengen nicht gewachsen. Als weitere Herausforderungen werden außerdem Änderungen im Verbraucherverhalten, abnehmende Markentreue und finanzielle Einschränkungen genannt.

Keinen Unterschied hinsichtlich der Wahrnehmung wichtiger Aspekte ergibt die Studie beim Vergleich von B2B- und B2C-Unternehmen. Beide Gruppen sind sich einig, dass es bei Social Media darum geht, den Kunden Nutzen zu bieten, Beziehungen aufzubauen, Werte zu schaffen und schließlich die Ergebnisse zu messen. Die Umsetzung dessen fällt ihnen jedoch schwer: die Inhaltsfindung und die Ermittlung der Kundenwünsche bereitet Probleme. Neue Systeme und Mechaniken wie Social CRM oder ERP-Systeme sollen helfen. Dabei legen Unternehmen derzeit noch völlig falsche Schwerpunkte bei der Informationsgewinnung, die als Basis für strategische Entscheidungen dient. Noch wird auf klassische Marktforschung (82 Prozent), Wettbewerbsvergleiche (80 Prozent) und finanzielle Kennzahlen (69 Prozent) zurückgegriffen anstatt auf Verbraucherbewertungen (48 Prozent), Blogs (26 Prozent) oder andere Online-Kommunikation (40 Prozent) zurückzugreifen. Lediglich Kundenanalysen erstellen immerhin bereits 74 Prozent der Befragten. Insgesamt sind sich die Befragten jedoch einig, dass ab 2012 kein Weg mehr an Social Media vorbeiführt.

Quelle: acquisa Redaktion

Studie: Wie deutsche Unternehmen Google einsetzen

27 Sep

Wie wirken sich Google-Tools auf Umsatz, Produktivität und Innovationsfähigkeit deutscher Unternehmen aus? Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat dazu mehr als 11.000 Unternehmen befragt. Die Antworten geben einen einzigartigen Einblick, wie deutsche Unternehmen Google-Tools nutzen und was sie mit ihnen erreichen. Gleichzeitig konnte anhand der Umfrageergebnisse erstmals empirisch fundiert berechnet werden, wie sich Werbung über Google für Unternehmen auszahlt.

GOOGLE – MEHR ALS EINE SUCHMASCHINE

Für die deutsche Wirtschaft ist Google weit mehr als eine Suchmaschine.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der IW Consult unter gut 11.000 Unternehmen, die Google-Tools verwenden. Zwar bleibt die bekannte Suche das Kernprodukt, das von 84 Prozent aller Google-Kunden genutzt wird. Daneben setzen Unternehmen aber viele weitere Google-Tools strategisch ein, um ihre Online- und Offline-Geschäfte sowie ihre internen Prozesse zu verbessern. Die beliebtesten Tools in der deutschen Wirtschaft sind neben der Suche Googles Werbeprogramm AdWords, das Analysetool

Google Nutzung nach Branchen  

Alle Ergebnisse der Studie und Download

 

Social Media: Medienmacht der Verbraucher steigt. Klein- und Mittelständler verpassen Chancen auf Facebook und Co

9 Sep

Konsumenten nutzen vermehrt und beständig soziale Netzwerke. Hierbei nehmen sie auch immer öfter Einfluss auf Unternehmen. „Die User gewinnen an Medienmacht und nutzen diese, um Meinungen zu Produkten, Marken und Dienstleistungen zu streuen“, erklärt Mike Friedrichsen, Experte für Media Business und Media Innovation an der Hochschule der Medien in Stuttgart http://www.hdm-stuttgart.de , gegenüber pressetext. „Das Problem dabei ist, dass diese Art des Marketings von Unternehmen weder geplant noch direkt gesteuert werden kann.“

Internet auf der Überholspur

Da sie kaum beeinflussbar ist, kann die digitale Mundpropaganda dem Produkt sogar schaden, wie der Wissenschaftler klarstellt. Dies sei aber nur dann wirklich möglich, wenn es von dem entsprechenden Unternehmen keine klare und transparente Stellungnahme gibt. Drei Viertel der Deutschen nutzen regelmäßig das Internet. Vor allem die zunehmende Einbettung in den Alltag der Menschen zeigt, dass dieses Medium auf der Überholspur ist.

Im Jahr 2000 war der Deutsche im Schnitt 17 Minuten online. Nur zehn Jahre später waren es schon 77 Minuten, wie die ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 ermittelt hat (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20110818009 ). 2011 hingegen werden soziale Netzwerke regelmäßig von 42 Prozent der Menschen im Internet genutzt. Allein Facebook hat im Januar dieses Jahres über 600 Mio. aktive Mitglieder weltweit. Mit rund 446 Mio. Suchergebnissen bei Google ist „Social Media“ in deutschen Wohn- und Arbeitsräumen angekommen.

 Social Web im Geschäftsleben

„Durch Erstellung eines kostenlosen Facebook-Accounts erhoffen sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine Umsatzsteigerung, eine Möglichkeit zur Neukundengewinnung sowie die Pflege von Kundenbeziehungen im Vertrieb“, so Friedrichsen. In der Unternehmenskommunikation wird die Chance, die soziale Netzwerke bieten, jedoch noch zu selten genutzt. „Aus Unternehmensperspektive spielt ein soziales Netzwerk wie Facebook in Deutschland noch keine große Rolle und hat noch nicht den Stellenwert, den es in Amerika bereits genießt. Zwar gibt es auch Firmen, die Facebook aktiv und erfolgreich in ihr Marketingkonzept einbinden, insgesamt verhalten sich deutsche Unternehmen jedoch eher zurückhaltend.“

Es fällt vor allem auf, dass die bereits erwähnten KMUs die sozialen Netzwerke weniger nutzen als große Unternehmen. In den 30 höchstkapitalisierten Aktiengesellschaften Deutschlands werden soziale Netzwerke von über 80 Prozent der Unternehmen aktiv für die Informationsverbreitung und Imagepflege verwendet. Zeit- und Personalmangel, aber auch die fehlende Bereitschaft von Konzernen sich in die Karten schauen zu lassen, verhindern allerdings den Dialog mit der Öffentlichkeit in sozialen Netzwerken.

Das Fazit von Friedrichsen: „Das Engagement im Social Web bietet neue, weit reichende Möglichkeiten, wenn es den Unternehmen gelingt, die Internetnutzer als Ideengeber, Meinungsmacher, Multiplikatoren und Markenbotschafter zu gewinnen. Für die Unternehmen gilt daher jetzt zu handeln, um aus diesen neuen Möglichkeiten maximalen Nutzen zu ziehen.“

(Quelle: pte008/09.09.2011/10:00)
http://www.pressetext.com

Printello.de – die Online Druckerei für Deutschland. Eine Social-Media Erfolgsstory im Mittelstand

1 Sep

Social Media Praxisbeispiel

Für internationale Unternehmen ist Social Media Marketing bereits fester Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Auch für mittelständische Unternehmen bietet Social Media Marketing ein enormes Potenzial. So ermöglicht die Kommunikation über Social Media Plattformen Unternehmen mit neuen Interessenten in Beziehung zu treten, aktuelle Inhalte und Produktinfos schnell und einfach zu kommunizieren sowie neue Kunden zu gewinnen.

Im Mai 2010 entschied sich auch die Geschäftsführung der mittelständischen Druckerei Dinauer GmbH aus München für eine komplette Neuausrichtung seiner Marketing Aktivitäten.

Aufgrund sinkender Umsätze, die auch durch die immer teurer werdende Branchenverzeichnis-Werbung und Online-Werbung nicht kompensiert wurden konnte, empfahl Herr Bernd Gillich von der Agentur Social Media München den Geschäftsführern der Dinauer Druckerei den Start einer gezielten Social Media Strategie für ihren Online-Shop PRINTello.de.

Das Ziel der Social-Media Strategie für PRINTello sollte es sein, die Reichweite über Social-Media Kanäle wie Facebook, Twitter, YouTube & Co. zu steigern, neue Interessenten (Follower / Fans) zu gewinnen und nachhaltig den Umsatz zu steigern.

Folgende Vorteile einer Social Media Strategie überzeugten die Verantwortlichen von PRINTello:

  •  kommen Sie mit  Kunden/ Interessenten und Kooperationspartnern  in Beziehung
  •  steigern Sie die Reichweite Ihres Unternehmens 
  •  erreichen Sie überregional Ihre Zielgruppe
  •  bauen Sie Ihre eigene Social Media Community auf
  •  verbessern Sie durch Ihre Social Media Aktivität Ihre Auffindbarkeit über die Suchmaschinen
  •  generieren Sie Ihren eigenen Video Werbekanal über YouTube
  •  steigern Sie Ihre Umsätze durch nachhaltige Kommunikation
  •  gewinnen Sie Informationen über Ihre Nutzer
  •  fördern Sie das positive Image (Reputation) Ihres Unternehmens

Nach 12 Monaten gezielter Social Media Maßnahmen bestehend aus einem Mix von Online-PR- / Social Media Kommunikation,  Social Media Monitoring und Schaltung von Social Ads verzeichnete PRINTello

47% Umsatzsteigerung innerhalb eines Jahres durch Umsetzung einer gezielten Social Media Strategie

52% mehr Zugriffe im Vergleich zum Vorjahr durch Steigerung der Suchmaschinen Auffindbarkeit durch Social Media News Feed Optimiziation (NFO).

Die Social Media Kanäle von PRINTello.de im Überblick:

Facebook – http://www.facebook.com/PRINTello
Twitter – http://www.twitter.com/PRINTello
YouTube – http://www.youtube.com/PRINTello
Blog – http://www.printelloblog.de

Web – http://www.printello.de

Beratung, Konzeption & Umsetzung der PRINTello Social-Media Strategie durch die Agentur Social Media München 

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Social Media Marketing erreicht den Mittelstand

28 Aug

Werbung mit und auf sozialen Netzwerken – Blick auf Aktivitäten von kleinen und mittelständischen Unternehmen

Social Media Marketing ist in aller Munde und bietet neue Potenziale zur Markenführung und Kundenkommunikation. Noch nie war es einfacher, direkten Kontakt über die so genannten sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, XING oder Wer-kennt-wen mit den unterschiedlichen Kundengruppen aufzunehmen.

HYPE ODER CHANCE FÜR DEN MITTELSTAND?

Die Zahlen sprechen für sich: Das soziale Netzwerk Facebook hat mittlerweile mehr Zugriffe als der Internetsuchdienst Google. Jeder zweite deutsche Internetnutzer ist laut TNS Emnid Mitglied in einer Social Web Community. Der Anteil unter den 14- bis 29-Jährigen liegt sogar bei fast 90 Prozent. So ist es nicht verwunderlich, dass Volkswagen seinen neuen Polo zuerst auf Facebook vorstellt, bevor die „klassische Kampagne“ gestartet wird. Das geschäftliche Interesse an dem neuen Marketinginstrument ist in den letzten Monaten rasant gewachsen, und für den Mittelstand stellt sich nicht mehr die „Ob-“ sondern nur noch die „Wo-und-Wie“-Frage.

NUTZUNG VON SOCIAL MEDIA IM MITTELSTAND – PRAXISBEISPIELE

DATEV eG Nürnberg

Twitter:                       http://twitter.com/datev

Facebook:                   http://www.facebook.com/dateveg

YouTube Channel:  http://www.youtube.com/user/datev

PRINTello – die Onlinedruckerei für Deutschland seit Juli 2010 im Social Web aktiv

Twitter:                       http://twitter.com/Printello

Facebook:                  http://www.facebook.com/PRINTello

YouTube Channel:  http://www.youtube.com/PRINTello

Blog:                              http://www.printelloblog.de

Web:                              http://www.printello.de 

>> Weitere Infos über die Vorgehensweise der genannten Unternehmen in einen meiner nächsten Blogbeiträge

PLANEN STATT IMPROVISIEREN

Einzelhändler, Hotels, Druckereien, Ärzte und Rechtsanwälte nutzen die neuen Möglichkeiten schon rege. Die Maßnahmen dienen letztendlich profanen Zielen, die da Branding, Zugriffszahlensteigerung, Abverkauf, Neukundengewinnung oder Personalrekrutierung heißen können. Jedoch: Nur wenn Social Media auch die gesetzten Ziele erreichen kann, hat die Arbeit und das Budget dafür seine Berechtigung. Vielen der Unternehmensprofile fehlt jedoch eine klare Strategie. Der Umstand, dass die Profileinrichtung kostenlos ist, verleitet viele Unternehmen zur Improvisation. Die Arbeitskosten, welche die Mitarbeiter durch das Pflegen des Profils verursachen, werden oft verkannt.

Vor dem Improvisieren sollte deshalb die sorgfältige Planung stehen: Nutzt überhaupt eine kritische Masse der avisierten Zielgruppen soziale Netzwerke und, wenn ja, welche? Gerade in der Region Trier ist das soziale Netzwerk Wer-kennt-wen bei der Zielgruppe 30-plus und Partyface bei den Teens und Twens „angesagt“. Welche Kommunikationsziele sollen erreicht werden?

KOMMUNIKATIONSZIELE

•    Steigerung der Bekanntheit

•    Aufbau und Pflege eines positiven Unternehmensimages

•    Akquise von Neukunden und Kundenbindung

•    Steigerung der Besucherzahlen der eigenen Webseite

•    Erhöhung der Verkäufe

•    Kundenservice

•    Aufbau eines Promotion-Netzwerks

•    Gewinnung von Kundeninformationen

•    Weiter- und Neuentwicklung von Produkten

•    Mitarbeiter- Vertriebspartnerrekrutierung

•    Networking

•    Wettbewerbsbeobachtung

•    Informationsrecherche

•    Zusammenarbeit

VORAUSSETZUNG FÜR SOCIAL MEDIA MARKETING

Zu den häufigsten Fehlern zählt, dass das Engagement in den sozialen Netzwerken nicht nachhaltig angelegt wird. Viele Unternehmen wünschen noch frohe Ostern als letzte Statusmeldung. Andere publizieren fehlerhafte Meldungen. Besonders gefährlich wird es, wenn interessante Informationen für den Wettbewerb „ausgeplaudert“ werden. Klickt man zudem von dem Netzwerk-Profil auf die Website des Unternehmens, sieht es oft nicht besser aus: Ein professioneller Internetauftritt, der sich authentisch, aktuell und dialogorientiert darstellt, ist Fehlanzeige. Der gesamte Auftritt wird zur Negativwerbung. Es bedarf deshalb eines „Kümmerers“, der das Unternehmen gut kennt, im eigenen Unternehmen bestens vernetzt ist und insbesondere in der Chefetage bedingungsloses Vertrauen genießt. Wenn der Mitarbeiter dann noch schnell reagiert und sprachlich versiert sowie verkaufsfördernd formuliert, wird Social Media Marketing zum erfolgversprechenden virtuellen Vertriebsinstrument. Werden diese Punkte nicht beachtet, gerät Social Media Marketing außer Kontrolle. Leicht können dann negative Kommentare und Bewertungen auf der eigenen Profilseite dem Image einer Marke oder einer Firma schaden. Deshalb ist es immer ratsam, sich von erfahrenen Experten diesbezüglich beraten oder sogar begleiten zu lassen.

TEXTANZEIGEN – WERBUNG OHNE STREUVERLUSTE

Ein anderes Marketinginstrument in den sozialen Netzwerken ist das Schalten von Textanzeigen (Ads)  und zwar ohne Streuverluste. Klassische Marketer können von solchen Möglichkeiten nur Träumen. Sofern die Mitglieder ihre privaten Daten hinterlassen haben, kann wunschgenau die Zielgruppe angesprochen werden: Geschlecht, Beziehungsstand, Alter von/bis, Ort, Ausbildung, Vorlieben und vieles mehr. Und wer denkt, Marketing in Facebook wäre nur geeignet, um sich an Teens und Twens zu richten, der irrt: Über eine Millionen Facebook-Nutzer sind älter als 35. Erst beim Klick auf die Anzeige werden Gebühren zwischen 0,15 und 1,50 Euro fällig. Der Klickpreis richtet sich – wie beim Aktienindex – nach Angebot und Nachfrage. Ein eigenes Profil ist nicht notwendig; die Anzeige kann auch zur eigenen Website oder einer passenden Landeseite verlinkt sein.


Agentur Social Media München informiert ab sofort via Blog

27 Aug

Seit Anfang 2009 betreuen wir rund 50  kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Bereich Social Media Marketing und Suchmaschinen-Werbung. Wir wollen über unsere Arbeit mit diesem Blog näher informieren.

Seit mehr als 15 Jahren beschäftigt sich unser Geschäftsführer Bernd Gillich mit Langzeit-Werbung mittelständischer Unternehmen. Bis Ende 2008  war er 12 Jahre leitender Angestellter bei 3 Gelbe Seiten Verlagshäusern in München und Nürnberg sowie langjähriger Mitarbeiter der adidas AG.

Autoren des Blogs sind ferner Nicole Schneider und diverse Gastautoren – lasst euch überraschen.