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IBM Social-Media-Studie: 2012 führt kein Weg mehr an Social Media vorbei

31 Okt

Social Media wird zunehmend in Unternehmensprozesse und Kundenbeziehungsmanagement integriert. So lautet das Ergebnis der Studie „CMO Study – von Herausforderungen zu Chancen“ von IBM.

In allen Unternehmen der 1.700 befragten Chief Marketing Officer gewinnt Social- Media-Marketing demnach weiter an Bedeutung. Dabei geht es darum, die Kunden zu verstehen und eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Kunden werden dadurch zum „Integrated Customer“, der über die Entwicklung von Produkten, Leistungen und Services mitbestimmt. Durch die Anpassung von Werbemitteln, Videos und mobilen Kampagnen sowie durch die Reaktion auf Nutzerfeedback steigt der aus Social Media generierte Umsatz einer Gartner-Prognose zufolge in diesem Jahr um 41,4 Prozent auf 10,3 Milliarden US-Dollar. Die immense Bedeutung der neuen Kanäle überfordert so manchen CMO noch. Sie fühlen sich der Komplexität der Prozesse und der gewaltigen Datenmengen nicht gewachsen. Als weitere Herausforderungen werden außerdem Änderungen im Verbraucherverhalten, abnehmende Markentreue und finanzielle Einschränkungen genannt.

Keinen Unterschied hinsichtlich der Wahrnehmung wichtiger Aspekte ergibt die Studie beim Vergleich von B2B- und B2C-Unternehmen. Beide Gruppen sind sich einig, dass es bei Social Media darum geht, den Kunden Nutzen zu bieten, Beziehungen aufzubauen, Werte zu schaffen und schließlich die Ergebnisse zu messen. Die Umsetzung dessen fällt ihnen jedoch schwer: die Inhaltsfindung und die Ermittlung der Kundenwünsche bereitet Probleme. Neue Systeme und Mechaniken wie Social CRM oder ERP-Systeme sollen helfen. Dabei legen Unternehmen derzeit noch völlig falsche Schwerpunkte bei der Informationsgewinnung, die als Basis für strategische Entscheidungen dient. Noch wird auf klassische Marktforschung (82 Prozent), Wettbewerbsvergleiche (80 Prozent) und finanzielle Kennzahlen (69 Prozent) zurückgegriffen anstatt auf Verbraucherbewertungen (48 Prozent), Blogs (26 Prozent) oder andere Online-Kommunikation (40 Prozent) zurückzugreifen. Lediglich Kundenanalysen erstellen immerhin bereits 74 Prozent der Befragten. Insgesamt sind sich die Befragten jedoch einig, dass ab 2012 kein Weg mehr an Social Media vorbeiführt.

Quelle: acquisa Redaktion

Studie: Wie deutsche Unternehmen Google einsetzen

27 Sep

Wie wirken sich Google-Tools auf Umsatz, Produktivität und Innovationsfähigkeit deutscher Unternehmen aus? Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat dazu mehr als 11.000 Unternehmen befragt. Die Antworten geben einen einzigartigen Einblick, wie deutsche Unternehmen Google-Tools nutzen und was sie mit ihnen erreichen. Gleichzeitig konnte anhand der Umfrageergebnisse erstmals empirisch fundiert berechnet werden, wie sich Werbung über Google für Unternehmen auszahlt.

GOOGLE – MEHR ALS EINE SUCHMASCHINE

Für die deutsche Wirtschaft ist Google weit mehr als eine Suchmaschine.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der IW Consult unter gut 11.000 Unternehmen, die Google-Tools verwenden. Zwar bleibt die bekannte Suche das Kernprodukt, das von 84 Prozent aller Google-Kunden genutzt wird. Daneben setzen Unternehmen aber viele weitere Google-Tools strategisch ein, um ihre Online- und Offline-Geschäfte sowie ihre internen Prozesse zu verbessern. Die beliebtesten Tools in der deutschen Wirtschaft sind neben der Suche Googles Werbeprogramm AdWords, das Analysetool

Google Nutzung nach Branchen  

Alle Ergebnisse der Studie und Download