Searchmetrics Analyse – Das sind die Google-Ranking-Faktoren 2013

13 Jun

Über 200 Ranking-Faktoren bestimmen die Platzierung einer Internetseite in den Suchergebnissen von Google.

Viele Gerüchte und Mythen gibt es, wie Google Ergebnisse sortiert und wie man die Sortierung am besten beeinflussen kann. Searchmetrics, einer der weltweit führenden Anbieter für Search- und Social-Analysesoftware hat nun eine aktuelle Analyse veröffentlicht, in der die wichtigsten Ranking-Faktoren 2013 aufgeführt werden:

Wie und was wurde analysiert?

Als Basis für die Analyse dienen die 10.000 Suchvolumen-stärksten Keywords für Google Deutschland. Ein Großteil der Keyword-Basis wurde vom letzten Jahr übernommen. Dabei wurden knapp 10% der Keywords durch aktuelle ersetzt (beispielsweise neueste Smartphones von Apple und Samsung). Um möglichst relevante Daten analysieren zu können wurden die Rankings nach dem Roll-Out des Penguin-Updates Anfang Juni 2013 erneut erhoben.

Zur Interpretation der Daten wird für jeden der genannten Ranking-Faktoren ein Spearman Rangkorrelationskoeffizient errechnet (http://de.wikipedia.org/wiki/Rangkorrelationskoeffizient). Dieser gibt an wie stark der Zusammenhang zwischen dem einzelnen Faktor und einem besseren Ranking ist.

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Quelle: searchmetrics | Google Ranking-Faktoren 2013


Der Trend von Google und Suchmaschinenoptimierung geht ganz klar in Richtung Social Media. Facebook, Google+, Twitter und Pinterest verbessern das Ranking einer Webseite

Die Top-Ten der aktuellen Google Ranking-Faktoren von Searchmetrics werden dominiert von Social Media Signalen via Facebook, Google+ und Twitter.

Dies kann ich bestätigen, da wir mit meiner Agentur Social Media München Kunden betreuen, die seit 1-2 Jahren Social Media Strategien umsetzen und außer Grund SEO-Optimierungen nur in sozialen Netzwerken akitv sind. Dies Ranking-Entwicklungen werden wir analysieen und hier bald Social SEO Whitepapers veröffentlichen.

SEO ohne Social Media Signale nicht mehr möglich

Das wichtigste Ergebnis für alle Webseiten-Betreiber und SEO-Optimierer: Soziale Signale (Social Signals) sind die entscheidenen Ranking-Faktoren bei Google.

Facebook Shares, Google +1, Facebook Kommentare, Facebook Likes, Twitter Retweets und Favorites sind pures SEO-Gold.

Wie von mir schon vor Monaten ausgeführt, ist Suchmaschinenoptimierung ohne eine Social Media Vorgehensweise nicht mehr möglich – SEO-Dienstleister, die ihren Kunden SEO-Pakete ohne die Umsetzung von Social Media Strategien anbieten, arbeiten nicht mehr zeitgemäß.

Die Verschmelzung von klassischer SEO und Social Media ist nun gegeben – SEO wird für mich zu Social SEO!

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Quelle: searchmetrics | Google Ranking-Faktoren 2013

Was sind Social Signals?

Social Signals sind Links, die durch Empfehlungen aus sozialen Netzwerken entstehen. Bewertet ein Nutzer einen Artikel als interessant, klickt er auf Gefällt mir, twittert oder teilt den Inhalt auf Google+. Mit Hilfe dieser sogenannten Social Shares werden Informationen sehr schnell verbreitet.

Mit der Search- und Social-Analysesoftware von Searchmetrics können Anwender die „Social Visibility“ ihrer Webseiten analysieren.

Die Social Visibility zeigt, wie gut die eigene Domain in den sozialen Netzwerken ankommt. Eingerechnet werden hier sowohl Bewertungen (z.B. Like-Button von Facebook) als auch das Teilen einer URL der Seite – etwa über Twitter. Die unterschiedlichen Aktionen werden dabei, abhängig von ihrem Einfluss auf die Sichtbarkeit, unterschiedlich gewichtet. Unter der Social Visibility werden die Anzahl der Social Links zur Domain in den Social Networks Facebook, Twitter, Google +1, LinkedIn sowie Pinterest angezeigt.

Kennen Sie die Social Visibility Ihrer Unternehmens-Webseite?

In Zusammenarbeit mit Searchmetrics bieten wir ab sofort einen Social Web Check über unsere Facebook Seite an. https://www.facebook.com/muenchensocialmedia/app_193969577303390

Anfragen von Unternehmen und Agenturen, die sich für einen Test der searchmetrics Software interessieren empfehlen wir die direkte Kontaktaufnahme:

Constantin Bohn

E-Mail: c.bohn@searchmetrics.com

oder http://www.searchmetrics.com/de/partner/vertriebsgebiete/deutschland

Die Angst vor dem “Shitstorm”

26 Mär
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Social Media kann für Unternehmer schnell zum Stress werden

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Duzen statt siezen, schnell antworten und ja nicht zu förmlich schreiben: Deutsche Unternehmen wollen in Sozialen Netzwerken um Kunden werben – und sind mit den Usern oft überfordert.

Linda Gieswein ärgert sich über die “Feucht-Comforttücher Quattro SparPack” von Rossmann. Die einzelnen Tücher seien “dumm ineinandergelegt”, sodass man oft zwei zugleich aus der Packung ziehe. Es ist Freitag, 6.54 Uhr, als die Kundin ihren Beschwerdetext auf der Facebook-Seite von Rossmann auf die Pinnwand lädt. Schon sechs Minuten später kommentiert die Drogerie den Eintrag: Das sei ja “wirklich nervenaufreibend”, man werde das Anliegen weitergeben.Anfragen und Kommentare laufen minütlich bei deutschen Unternehmen ein. Der Weg über das Telefon gilt oft als veraltet, Kunden fordern in Online-Netzwerken Rat, Tat, Erklärung und Entschuldigung ein. Kommt nichts zurück, droht das Ungemach der Community. Auf Facebook, Twitter oder Google+ sind die Wege kurz, eine Notiz ist schnell geschrieben – öffentlich und für alle einsehbar. Eine einzelne Beschwerde kann so weite Folgen haben.

Die Angst der Unternehmen vor einem Imageschaden ist groß, sagt Experte Bernd Gillich. Er führt die Agentur Social Media München und koordiniert die Auftritte mittelständischer Betriebe in Sozialen Netzwerken. Viele hätten Angst vor negativen Beiträgen auf ihren Internetseiten. Besonders gefürchtet ist der so genannte Shitstorm, ein entfesselter Empörungssturm, bei dem sachliche Kritik ebenso wie Pöbeleien auf die Unternehmen hereinprasseln. Manche Firmen stellten die Kommentarfunktion deshalb einfach ab, sagt Gillich.

Versicherungen und Banken haben es besonders schwer

70 Prozent der Unternehmen seien Anfänger im Bereich Social Media, schätzt der Berater. Die Bedeutung des Mediums aber steigt. Bis zu 30.000 Euro betrügen die Etats bei seinen mittelständischen Kunden im Jahr. “Heute ist der Markt da” – trotz der Furcht vor den eigenen Kunden. Denn das Netz bietet auch die Chance, der Öffentlichkeit ein möglichst sympathisches Bild von sich zu vermitteln und direkt mit Kunden ins Gespräch zu kommen.

Versicherungen und Banken haben es dabei besonders schwer in den Netzwerken. Es klafft eine Lücke zwischen dem lockeren Umgangston im Internet und dem seriösen Image eines Versicherers. “Der Spagat ist nicht einfach”, sagt Lars Mielke, Social Media Manager bei der Allianz in München. Viele Kunden griffen zudem nur in die Tasten, wenn sie sich ärgerten. Das Unternehmen versucht, mit seinen Einträgen positive Stimmung zu schaffen. “Ohne eigene Inhalte wäre es einfach nur eine Meckerbox”, erklärt Mielke.

Vor dem Aufstieg der Sozialen Netzwerke sammelten sich Nutzerbeschwerden häufig in den Kommentarbereichen von Fachseiten. Der Internet-Anbieter 1&1 wurde dort mit Beschwerden konfrontiert, erinnert sich Andreas Maurer, der das Social-Media-Team des Unternehmens leitet. “Das Beste, was wir als Unternehmen tun können, ist, in den Dialog einsteigen”, sagt er. Das setze sich nun bei Facebook und Co. fort. Die Situation habe sich mittlerweile etwasgedreht: Einige Kunden hätten begonnen, das Unternehmen bei unberechtigten Beschwerden zu verteidigen.

Umstellung im Umgangston

Manche beantworten Fragen anderer Kunden selbst, erzählt Mauerer, und entlasten so die bezahlten Kräfte. Der Umgangston im Netz kann für Unternehmen eine Umstellung bedeuten. “Die Firmen sollen so mit ihren Kunden sprechen, wie die mit ihnen sprechen”, empfiehlt Mirko Lange von der PR-Agentur Talkabout. Wenn der Kunde schon bei der Ansprache duzt, dürfe man zurückduzen. Sonst sei das “Sie” immer noch die sichere Variante.

Bernd Gillich geht ein Stück weiter. “Der Social-Media-Mensch da draußen will ein ‘Du’, der will kein ‘Sie’”, sagt er. Im Internet herrsche ein jugendlicher Kommunikationsstil, die Kommentare der Unternehmen erinnerten oft an Behördenbriefe. Andere antworteten nicht schnell genug. Eine Stunde Verzug dürfe sein, mehr nicht.

Einige große deutsche Unternehmen können sich scheinbar noch gar nicht mit dem Web 2.0 anfreunden. “Ich wüsste nicht, dass wir bei Facebook aktiv wären”, sagt eine Sprecherin von Aldi Nord – der Discounter ist damit nur ein prominentes Beispiel.

Gekonnt reagieren

Andere schafften den Sprung zwar, blamierten sich dann aber kräftig. So lobte der Konsumgüterhersteller Henkel im Jahr 2011 für seine Spülmittelflaschen Pril auf seiner Facebook-Seite ein Design-Wettbewerb mit Abstimmung aus. Den Favoriten der Nutzer, eine Kreation mit Grillhähnchen auf dem Etikett, fand das Unternehmen wohl unpassend und ließ eine Jury andere Designs auswählen. Der Shitstorm folgte unmittelbar.

Schlauer machte es das Versandhaus Otto. Als bei einem Online-Modelcontest unter 50.000 Bewerbern ein als Frau verkleideter BWL-Student unter dem Namen “Der Brigitte” das Rennen machte, fackelte das Unternehmen nicht lange. “Der Brigitte” wurde zum Sieger gekürt. Die Community jubelte.

Quelle: dpa

Interview mit Bernd Gillich

Das Internet schafft eine Kultur des Teilens

11 Mär

„Shareconomy“ – das neue Trend-Wort der Wirtschaft und Gesellschaft

  • Die „Shareconomy“ revolutioniert Wirtschaft und Gesellschaft
  • Umfrage: 83 Prozent der Internetnutzer verbreiten digitale Inhalte im Web
  • Die Ökonomie des Teilens war das Leitthema der Hightech-Messe CeBIT 2013

Druck

Die Shareconomy revolutioniert Wirtschaft und Gesellschaft: Immer mehr Menschen nutzen das Internet, um persönliche Erfahrungen, digitale Inhalte und Gegenstände aller Art mit anderen zu teilen. Das hat eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Danach teilen 83 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland online digitale Inhalte, die sie selbst erstellt oder im Web gefunden haben. 17 Prozent geben an, dass sie hin und wieder auch Dinge wie Autos, Werkzeuge oder ihre Wohnung mit Hilfe des Internets teilen. Das entspricht rund 9 Millionen Personen. „Die Shareconomy ist ein gesellschaftlicher Megatrend, der sich durchsetzt“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf vor Beginn der CeBIT in Hannover. Vor allem das Teilen von Erfahrungen, Wissen und Ideen verändere das Wirtschaftsleben nachhaltig. „Verbraucher bekommen eine neue Macht, indem sie sich noch stärker als bisher an Wertschöpfungsprozessen beteiligen können“, sagte Kempf. „Moderne Informationstechnologien ermöglichen die Ökonomie des Teilens und sind gleichzeitig ihr Vorreiter, zum Beispiel mit Cloud-Diensten oder Social Software.“

Angestoßen hat den Trend zur Shareconomy vor allem der Erfolg des Social Web. „In sozialen Netzwerken ist es spielend leicht, digitale Inhalte zu verbreiten“, sagte Kempf. Hinzu kämen Blogs, Foren, die Kommentarfunktionen in Online-Medien oder Bewertungen in Web-Shops. Die steigende Verbreitung von Smartphones und die mobile Internetnutzung verstärken den Trend. Laut Umfrage teilen 44 Prozent der Internetnutzer persönliche Erfahrungen mit Produkten oder Dienstleistungen. Ebenfalls 44 Prozent teilen selbst gemachte Fotos, 29 Prozent eigene Texte und 15 Prozent selbst gedrehte Videos. Die Hälfte der Befragten nennt als wichtigsten Grund für das Teilen von Inhalten, Kontakt zu anderen Menschen halten zu wollen. 31 Prozent möchten neue Bekanntschaften schließen. Ein Viertel will auf Probleme oder andere Sachverhalte aufmerksam machen. 15 Prozent wollen durch das Internet bekannter werden, was vor allem im beruflichen Kontext eine Rolle spielt.

Das Teilen von Erfahrungen, Wissen und sonstigen digitalen Inhalten hat vielfältige Auswirkungen auf die Wirtschaft. Laut der BITKOM-Umfrage lesen fast drei Viertel (73 Prozent) der Internetnutzer vor einer Bestellung die Bewertungen anderer Kunden und 35 Prozent geben selbst welche ab. Ein Viertel (26 Prozent) informiert sich anhand der persönlichen Erfahrungen anderer (Ex-)Mitarbeiter über potenzielle Arbeitgeber. „Wer seine Erfahrungen über Produkte oder Unternehmen teilt, entscheidet mit über Erfolg oder Misserfolg“, sagte Kempf. „Die Unternehmen reagieren darauf, indem sie selbst in den sozialen Medien präsent sind.“ Außerdem können sie diesen „Erfahrungsschatz“ für die Verbesserung ihrer Produkte nutzen. Das Social Web ermöglicht es, Kunden und andere Interessierte auch direkt in die Produktentwicklung einzubinden. Das Interesse daran ist vorhanden: In der Umfrage gaben 13 Prozent der Internetnutzer an, dass sie sich bereits an solchen Innovationsprojekten beteiligt haben. Das entspricht rund 7 Millionen Personen. Weitere 25 Prozent können sich das vorstellen. Unter den 14- bis 29-Jährigen sind es mit 18 Prozent (Beteiligung) und 32 Prozent (Bereitschaft) deutlich mehr.

Das im Social Web allgegenwärtige Teilen von Informationen, Wissen und Ideen fördert aus Sicht des BITKOM eine Offenheit und Transparenz, die auch die Arbeitswelt verändert. Laut Umfrage sagen fast zwei Drittel (63 Prozent) aller Berufstätigen, dass bessere Arbeitsergebnisse erzielt werden, wenn jeder seine Ideen und Informationen teilt. „Die Bedeutung von Hierarchien nimmt tendenziell ab, da die Arbeit vermehrt in Projekten und Teams erledigt wird, die sich über Social Software organisieren“, sagte Kempf. Allerdings fürchten 42 Prozent der Berufstätigen, dass sie persönlich Nachteile haben, wenn sie selbst Wissen preisgeben. Kempf: „Genau dieses Paradox wird durch positive Erfahrungen mit dem Teilen von Informationen schrittweise aufgelöst.“

Im Kommen ist das Teilen von Dingen mit Hilfe des Internet. „In der digitalen Welt lautet das Motto immer häufiger: Nutzen statt besitzen!“, sagte Kempf. „Die meisten Sachen stehen oder liegen die meiste Zeit ungenutzt herum. Verbraucher können mit dem Leihen, Mieten oder Tauschen von Sachen viel Geld sparen und gleichzeitig einen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten.“ Nach den Ergebnissen der Umfrage stehen 85 Prozent der Internetnutzer dem Teilen von Dingen grundsätzlich offen gegenüber. Gut die Hälfte (52 Prozent) ist der Meinung, dass dieser Trend wichtiger wird. Besonders beliebt ist das Sharing von Fahrrädern. Entsprechende Services haben 9 Prozent der Internetnutzer bereits in Anspruch genommen. Das entspricht rund 5 Millionen Personen. Ebenfalls 9 Prozent haben Produkte oder Dienstleistungen über eine Online-Tauschbörse getauscht. Car Sharing nutzen 3 Prozent und Couch Surfing 2 Prozent. „Trotz der geringen Prozentanteile haben Car Sharing und Couch Surfing ein enormes Potenzial“, sagte Kempf. „Beim Car Sharing bringt moderne ITK die entscheidenden Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Diensten: ständige Verfügbarkeit und eine minutengenaue, also nutzungsabhängige Abrechnung.“

Eine weitere Facette der Shareconomy ist die finanzielle Beteiligung per Internet – auch mit geringen Summen – an kommerziellen, künstlerischen oder sozialen Projekten (Crowdfunding) sowie an jungen Unternehmen (Crowdinvesting). Nach den Ergebnissen der Umfrage haben sich immerhin 8 Prozent der Internetnutzer (rund 4 Millionen) bereits an einem Startup beteiligt oder können sich das vorstellen. Weitaus mehr haben sich mit 12 Prozent an sozialen Projekten beteiligt, weitere 22 Prozent wären dazu bereit. Allerdings steht das Crowdfunding in Deutschland im Vergleich zu den USA noch am Anfang. Dort hat allein die Crowdfunding-Plattform Kickstarter seit ihrem Launch im Jahr 2009 rund 500 Millionen Dollar eingesammelt. Alle deutschen Plattformen wie Startnext oder VisionBakery zusammen kommen nur auf 2,4 Millionen Euro. Kempf: „Die Shareconomy bringt viele neue Geschäftsmodelle hervor, sie stellt aber auch viele alte in Frage. Die diesjährige CeBIT wird dazu beitragen, innovativen Shareconomy-Konzepten zum Durchbruch zu verhelfen.“

Gastbeitrag von:  Bitkom.org
Bildquelle: http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_Kulturdesteilens_2013.jpg

Hinweis zur Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Marktforschungsinstitut ARIS 1.000 Personen ab 14 Jahre befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtbevölkerung.

Social Media beeinflusst Einkauf so sehr wie TV

21 Feb

Lt. einer Studie der Unversität Münster und Roland Berger Strategy Consultants werden Kaufentscheidungen zu 7,6 Prozent von sozialen Medien bestimmt. Damit hat Social Media fast genauso viel Einfluss auf den Produktkauf wie das Fernsehen: TV wirkt zu 7,8 Prozent auf die Konsumauswahl. Noch stärkeren Einfluss üben klassische Postwurfsendungen (7,9 Prozent) aus. Überholt hat Social Media schon die Außenwerbung (7,4) und Radio (5,6).

Fasst man klassische Internetseiten und Social Media zusammen, so machen diese Kanäle fast ein Viertel der Kaufentscheidung aus”, sagt Studienleiter Jonas vor dem Esche. “Unternehmen haben im Jahr 2012 aber nur knapp zwölf Prozent ihrer Werbebudgets für Onlinewerbung ausgegeben.” TV und Print beeinflussen laut der Untersuchung die Kaufentscheidungen der Deutschen zu 16 Prozent, die Unternehmen investieren aber 82 Prozent ihrer Werbebudgets in diese Mediengattungen.

Kritiker und Unternehmen, die heute noch immer daran zweifeln ob Social Media Marketing nur ein vorrübergehender Hype ist, sollten mittelfristig umdenken. Social Media Signale sind bereits heute ein wichtiger Rankingfaktor für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen.

Ich halte es nicht für sinnvoll, dass Unternehmen aus dem Mittelstand weiterhin Werbebudgets in Radio- und Printwerbung investieren, deren Relevanz und Reichweite immer stärker abnimmt.

 Ich empfehle mittelständischen Unternehmen ihre Werbeausgaben auf den Prüfstand zu stellen.

Mehr Infos zum Thema:

Studie German Social Media Consumer Report 2012/2013  

Social Media Themen und – Trends 2013

 

Das soziale Netzwerk Facebook wird heute neun Jahre alt. Happy Birthday!

4 Feb
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© Flickr | Mike Haufe

Facebook wurde am 4. Februar 2004 in einem Wohnheim der Universität Harvard von Mark Zuckerburg mit der Hilfe seiner vier Freunde Dustin Moskovitz, Eduardo Saverin, Andrew McCollum und Chris Hughes ins Leben gerufen. Das weltweit größte Social Network hieß zunächst thefacebook.com und wurde später in Facebook.com umbenannt.

Facebook war zu Beginn ein reines College-Netzwerk. Die Ausweitung auf andere Hochschulen und Universitäten begann im März 2004. Innerhalb weniger Monate wurde das soziale Netzwerk ein großer Erfolg. Im Oktober 2007 kaufte der Software-Riese Microsoft eine 1,6 Prozent-Beteiligung an Facebook für $ 240 Millionen. Auch der Suchgigant Google soll Facebook eine Partnerschaft angeboten habem. Der Deal wurde jedoch durch Facebook abgelehnt. Im Mai 2012 ging Facebook schließlich an die Börse und wurde auf über 100 Milliarden Dollar geschätzt.

Vor kurzem kündigte Facebook Mitgründer und CEO Zuckerburg ein neues Feature namens Graph Search an, ein Tool, das soziale Daten in Form einer internen Netzwerk Suche aufbereitet. Desweiteren veröffentlichte Facebook kürzlich die neuen Features Facebook Cards und Facebook Voice auf dem iPhone. Die mobile Nutzung von Facebook steigt aktuell rasant im Vergleich zur Desktop-Nutzung.

Ich bin gespannt, was sich Facebook im 10. Lebensjahr so alles einfallen lässt.

Mein Team der Agentur Social Media München und ich wünschen dir alles Gute im neuen Lebensjahr.

Facebook Suchmaschine startet in Kürze in Deutschland

17 Jan


Social shares the new seo
Viele Experten sind der Überzeugung, dass die “Facebook Graph Suche” kein “großer Wurf” sei. Ich bin sicher, dass sich diese Experten sehr schnell korrigieren, denn die von mir schon lange vorausgesagte “Facebook Suchmaschine” ist angekommen.

Sie wird die Art, wie wir nach Informationen suchen, komplett verändern. Im Moment nutzen die meisten User noch die Suchmaschine “Google” – mit der neuen Facebook Graph Suche werden wir zukünftig relevante Informationen immer stärker aus unserem sozialen Netzwerk erhalten.

Hier hat für mich Facebook in Kooperation mit Bing (Microsoft) ganz klar die Nase vorn. Google wird es mit Google+ auch in den kommenden Monaten nicht schaffen, die Reichweite aufzubauen, die Facebook bereits jetzt hat (über 1 Mrd. User).

Mit der neuen sozialen Suche von Facebook können wir neben unserem privaten auch unser geschäftliches Netzwerk verbreitern. Hier sehe ich starke Konkurrenz für Plattformen wie z. B. XING oder LinkedIn.

Auch der Bereich SEO muss durch die Anforderungen von Social Search neu definiert werden. Viele “unlautere” Tricks einiger “SEO Experten” werden in Zukunft nicht mehr greifen. Google misst bereits jetzt den Social Signals via Facebook, Twitter, Google+ & Co. eine sehr hohe Bedeutung zu.

Für Unternehmen wird Social SEO und Social Media Optimierung (SMO) sehr wichtig – ich freue mich auf die Entwicklungen, die ich mit sehr viel Interesse verfolgen und für meine Kunden umsetzen werde.

 Den Blog bzw. unsere Facebook Seite/ Twitter Account zu folgen lohnt sich ;-)

Mehr Infos zum Thema Social SEO/ Social Media Optimierung (SMO):

 Graph Search SEO: Ranking-Faktoren der neuen Facebook-Suche: http://goo.gl/yEiEA

Facebook hebt Bewertungen jetzt prominent im Newsstream hervor http://goo.gl/LrjVLi

Meine Social Media Kanäle: 

Facebook: https://www.facebook.com/muenchensocialmedia

Twitter: https://twitter.com/BGillich

https://twitter.com/de_socialmedia

Google+: https://plus.google.com/u/0/b/112758050767063599005/112758050767063599005/posts

Facebook kündigt soziale Suchmaschine an

15 Jan

Facebook hat für mich heute die Facebook Suchmaschine (genannt Social Graph Search) vorgestellt, die die Suche über das soziale Netzwerk und der Suchmaschine Bing (Microsoft) neu definieren wird.

Heute können wir via Facebook nach Menschen, Fotos, Orte und Interessen suchen – in Kürze auch Mobile,  in allen vorhanden Postings und in deinem Open Graph (soziales Beziehungsgeflecht bei Facebook)

Die soziale Suche via Facebook wird relevanter als die Google Suche, da Google das soziale Geflecht fehlt und wir Infos und Empfehlungen aus unserem sozialen Netzwerk mehr Glauben schenken werden.

Menschen beantworten dann unsere Fragen – alles was eine Suchmaschine auch nicht mit semantischer Suche realisieren kann.

Infos zur Facebook – Suche im Social Graph:  https://www.facebook.com/about/graphsearch

Facebook wird meiner Meinung durch “Open Graph Search”:

 - zu einer sozialen Suchmaschine (Facebook Suchmaschine)

- Business Network wie z.B. Xing und LinkedIn

- Partnerbörse

- Empfehlungsplattform

- Branchenverzeichnis mit sozialer Kompetenz

- ………

UPDATE: Social Media Themen und – Trends 2013

8 Jan

Social Media ist im Online-Marketing von mittelständischen Unternehmen angekommen und wird durch den Fakt, dass die Suchmaschine Google “Social Signals” als Rankingfaktor für die Suchmaschinen-Auffindbarkeit aufgenommen hat, zu einem wichtigen Faktor für Ihren Unternehmens-Erfolg.

 Folgende Themen und Social Media Trends stehen 2013 für mich im Fokus:

 1. Social Media Strategien für Freiberufler und mittelständische Unternehmen immer wichtiger

2. Social Media wird zum wichtigen Rankingfaktor für die Auffindbarkeit bei Google (Social SEO)

3. Search goes Social Media

4. Individualisierung der Facebook Unternehmensseite durch Integration eigener Inhalte (Apps)

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 1. Social Media Strategien werden für Freiberufler und mittelständische Unternehmen sehr wichtig

 Ihre potenziellen Kunden verbringen immer mehr Zeit online – den größten Teil davon (22%) in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co.

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Daher ist es für Unternehmen wichtig, sich rechtzeitig im Social Web aufzustellen. Die folgende Infografik verdeutlicht wie KMUs das Web mit Social Media erobern können. Quelle:  http://goo.gl/SKei8

 

 2. Social Media wird zu einem wichtigen Rankingfaktor für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen

 Soziale Netzwerke spielen zunehmen eine Rolle in den Suchergebnislisten der Suchmasschinen Goolge und Bing. Deshalb sollten Facebook, Twitter und Google+ Teil der SEO Strategie sein. Hilfreich ist es dabei aber, nicht beliebig viele Inhalte auf diesen Wegen zu streuen, sondern gezielt die Informationen, die Ihre potentiellen Kunden wahrnehmen sollen.

 Ziel der Social Media Optimierung (SMO) ist es, Inhalte in soziale und teilbare Inhalte zu wandeln und damit Viralität für Ihr Unternehmen (Social Signals) zu erzeugen.

Diese Social Signals sind ab sofort auswertbar und beeinflussen die Suchmaschinen-Auffindbarkeit Ihres Unternehmens positiv.

 

3. Search goes Social

Soziale Medien produzieren breits jetzt mehr Inhalte, wie eine normale Suchmaschine indexieren kann. Relevanten Social Media Content (Empfehlungen/ Inhalte) über eine Suchmaschine abbildbar machen wird ein großer Trend. Facebook wird in Kooperation mit Bing (Microsoft) in 2013 eine eigene Suchmaschine an den Start bringen und das Geschäft von Google damit stark angreifen. Mehr Infos: http://goo.gl/d4YFS

 

4. Individualisierung der Facebook Unternehmensseite durch Integration eigener Inhalte (Apps)

 Ab sofort bieten wir die Möglichkeit, eigene Inhalte auf Ihrer Facebook Seite in Form von Apps (Anwendungen) zu platzieren.

 Mit unseren individuellen Facebook Apps steigern wir die Attraktivität und den Erfolg Ihrer Facebook Seite. Mit Hilfe von interaktiven Anwendungen gewinnen Sie nicht nur neue Fans sondern profitieren auch von einer stärkeren Nutzerbindung.

Wir bieten Facebook App-Lösungen für:

 - Gutschein Aktionen

- Gewinnspiele

- Photo-Contests

- Produktkataloge

- Shop-Applikationen

- uvm.

Beispiele für Facebook Anwendungen finden Sie auf unserer Facebook Seite unter: http://goo.gl/Pr7Xx

Bildquelle – Infografik: http://www.reachlocal.com

Meine Themen/ Social Media Trends in 2013

20 Dez

Die Landschaft der Suchmaschinen ändert sich; mit Ihnen auch die Anforderungen an eine umfassende und adäquate Analyse. Google bekommt mehr und mehr Gegenwind – mit von der Partie, Bing.

Bings Marktanteile steigen stetig und belaufen sich aktuell auf 10% in Deutschland und ganze 30% in den USA. Bing unter diesen Umständen zu ignorieren, wäre gleichbedeutend mit der leichtfertigen Vergabe von Chancen.

Für mich wird Bing in 2013 zur Facebook Suchmaschine – die Kooperationen von Facebook mit Microsoft wird es zeitnah möglich machen, dass Bing Suchmaschinenergebnisse mit relevanten Inhalten aus dem eigenen Facebook Netzwerk anreichert.

Der soziale Aspekt fehlt Google komplett, da man via Google+ keinen ausreichenden Social Media Content generiert.

Search goes Social Media – ist für mich einer der Social Media Trends in 2013.

Ferner werden in 2013 aus meiner Sicht folgende Themen/ Socia Media Trends sehr wichtig:

1. Agenturen der Zukunft

Der gesellschaftliche Wandel stellt Agenturen vor große Herausforderungen jenseits ihres Tagesgeschäfts. Auf sozialer Ebene gibt es einen Wandel hin zu einer Netzwerkgesellschaft mit stärkerer Betonung auf Kooperationen, Beziehung und Netzwerken. Mehr Infos:  http://goo.gl/il0dY

2.  Social Media im Mittelstand wird immer wichtiger – Mehr Infos: http://goo.gl/He3lI

3.  Facebook – die Webseite des 21. Jahrhunderts für Unternehmen

4.  Social Signale (Social SEO) wird für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen wie Google oder Bing immer wichtiger

5.  Search goes Social Media
Soziale Medien produzieren breits jetzt mehr Inhalte, wie eine normale Suchmaschine  indexieren kann. Relevanten Social Media Content (Empfehlungen/ Inhalte) über eine Suchmaschine abbildbar machen wird ein großer Trend. Mehr Infos:  http://goo.gl/kACQl   

6.  Social Monitoring

7.  Manipulationen im Social Web aufdecken – ich unterstütze die „Like Detectives“- Mehr Infos:  http://goo.gl/HOOiY

6.  Social TV Activity – die neue Einschaltquote im Social Web


Was sind deine Themen/ Social Media Trends für 2013?

Ich freue mich auf eure Meinung.

IBM-Studie: Social Media nimmt im Geschäftsleben Fahrt auf

22 Nov

In einer Umfrage unter mehr als 1100 “Entscheidern” erkannte Big Blue den Willlen zahlreicher Unternehmen, Millionen in den Wandel zum Social Networking zu investieren. Zwar stelle dies die Firmen vor Herausfordungen, doch letztendlich erführen sie, wie sie Kundennähe, Produktivität und Innovationen steigern könnten.

Wohl im Rahmen der “Consumerisierung” der IT beginnt IBM seine neueste Verlautbarung mit bekannten Stichworten wie Facebook, LinkedIn und Twitter. “Die Vorreiter unter ihnen verwandeln sich derzeit in echte ‚Social Businesses‘. Sie betten die Social-Technologien in ihre Kernprozesse ein, um Kommunikation und Wissenstransfer innerhalb ihrer Lieferketten, Partnernetzwerke und Belegschaft zu intensivieren”, beschreibt IBM den gegenwärtigen Trend.

Den Nutzen der sozialen Medien fürs Geschäftliche will IBM mit Zahlen von McKinsey bestätigen – dem McKinsey Global Institute zufoge könnten Unternehmen damit “ihr allgemeines Wachstum um drei bis elf Prozent und ihre Produktivität um zwei bis zwölf Prozent steigern”. Die eigene Studie “The Business of Social Business” schließlich erkennt den Wandel: 46 Prozent der Befragten erhöhten ihre Investitionen in diesem Bereich, 62 Prozent wollten ihre Social-Business-Ausgaben über die nächsten drei Jahre hinweg noch steigern – derzeit noch vor allem im Marketing, aber auch in Kundendienst und Vertrieb sollen die Ausgaben steigen.

Im Geschäftsleben will IBM die passenden Tools für die meistgenannten geplanten Einsatzbereiche bereitstellen, obwohl “zwei Drittel nicht sicher sind, ob sie das Ausmaß in vollem Umfang verstehen”. So will das Unternehmen etwa für den Bereich “Customer Experience”, in dem Social Media bereits von 60 Prozent der Befragten genutzt wird (und 78 Prozent in den nächsten zwei Jahren investieren wollen), Werkzeuge bereitstellen. Zur Steigerung der Mitarbeiterproduktivität will IBM durch Tools wie “Suggestion boxes”, virtuellem Austausch in großen Nutzergruppen (“Jams”) oder zeitlich begrenzten computerbasierten Umfragen (“Hack Days”) Tools anbieten.

Die Studie ist kostenlos zum Download erhältlich, Ende Januar will IBM in den USA mit der Veranstaltung “Connect 2013” genau diesen Bereich ansprechen.

Hinweis: Artikel von ITespresso.de