Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Social Media Erfolg

24 Feb

Immer mehr Unternehmern wird inzwischen bewusst, dass sie sich mit dem Thema Social Media auseinandersetzen müssen um weiterhin erfolgreich Marketing zu betreiben. Die stetig zunehmende Popularität von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Google Plus u. Co. kann einfach nicht mehr lediglich als digitale Modeerscheinung abgetan werden. Besagte Plattformen werden mehr und mehr zu einem natürlichen Bestandteil der Lebens- und Arbeitswelten der breiten Bevölkerung. Kleine und mittelständige Unternehmen mit begrenzten zeitlichen und finanziellen Ressourcen stellt diese Tatsache vor einige Herausforderungen. 

Wenn für die eigene Firma der Schritt in das Social Media Marketing angedacht ist – und das sollte er – stellen sich für die Verantwortlichen eine Reihe strategischer und organisatorischer Fragen, die es zu beantworten gilt. Auf welchen Netzwerken sollte mein Unternehmen aktiv sein? Wie erarbeite ich mir das notwendige Know-How, um mit Social Media einigermaßen sicher umzugehen und meine Firma effektiv zu positionieren? Was genau sollte überhaupt auf solchen Plattformen kommuniziert werden? Wie steht es um die Messbarkeit des Erfolges meiner Initiativen? Was kommt dabei am Ende im Idealfall für mein Unternehmen heraus?

In einer interaktiven Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Social Media Erfolg, die unsere Kollegen winlocal mit freundlicher Genehmigung der Firma Simply Business ins Deutsche übertragen haben, bietet sich Ihnen ein genauer Ablaufplan für den Weg eines Unternehmens in den Bereich Social Media. Jeder Schritt enthält Links mit hilfreichen Ressourcen aus dem deutschsprachigen Web, so dass Sie sich Schritt für Schritt mit der Materie vertraut machen können.

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Social Media für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen wichtig

9 Feb

SEO Ranking Faktoren für Deutschland 2012

Die größte Unbekannte im SEO-Bereich ist natürlich der Algorithmus. Viele Mythen und Gerüchte ranken sich um die Art und Weise, wie Google Ergebnisse sortiert und wie man das am besten beeinflussen kann.

Einige Highlights der Erhebung von Searchmetrics:

  • Social Media Signale sind in Deutschland angekommen: Auch in Deutschland korrelieren nun die Social Signals aus Facebook, Twitter und Google+ extrem stark mit guten Positionen im Google-Index.
  • Zu viel Werbung ist schädlich: Ebenso neu in Deutschland ist, dass es Seiten mit zu viel Werbung schwerer haben, gut zu ranken. Das eigentliche Hindernis dabei sind allerdings nur die Adsense Werbeblöcke…
  • Backlinks bleiben wichtig – aber nicht nur die Masse zählt: Auch, wenn die Zahl von Backlinks in dieser Kategorie am wichtigsten ist, gehören auch Links mit Stopwords und “nofollow” unbedingt in den Linkmix.
  • Die Marke hebelt klassische SEO-Signale aus: Seiten von starken Marken brauchen anscheinend sich weniger um Title-Tag, Headings u.s.w. zu kümmern. Denn für sie gelten nach unseren Zahlen andere Regeln.
  • Die Keyword-Domain schafft immer noch häufig den ersten Platz: Allen anderslautenden Gerüchten sind Domains mit dem Keyword noch lange nicht tot. Auf den Top-Positionen findet man sie immer noch äußerst häufig.


    Erstens und NEU: Social Signals in Deutschland angekommen

    Sicherlich der interessanteste Punkt für alle, die inhouse oder bei Agentur-Kunden die Implementierung einer Social-Strategie anstoßen wollen: Soziale Signale sind in Deutschland definitiv angekommen. Facebook- und Twittersignale korrelieren wie folgt mit besseren Rankings:

    Die verschiedenen Facebook-Metriken weisen die höchsten Werte auf, wobei Shares den stärksten Zusammenhang zu haben scheinen – sogar höher als der aggregierte Wert für Shares, Comments und Likes. Twitter erreicht diese Werte bei weitem nicht – ist aber immer noch die sechststärkste Metrik in unserer Analyse – hinter Facebook und der Anzahl der Backlinks.

    Eine Anmerkung zu Google Plus: Hier waren noch nicht genügend Daten vorhanden, um sinnvolle Aussagen treffen zu können. Offensichtlich macht uns Google mit mittlerweile fast 100 Mio Nutzern eher was vor, als dass sie wirklich aktiv sind.

SEO Ranking Faktoren Deutschland 2012: Infografik

Entnommen aus dem Whitepaper SEO Ranking Faktoren 2012 Deutschland 

Dieses Whitepaper beschäftigt sich mit der Frage, welche Faktoren Google in Deutschland für das Ranking von Webseiten heranziehen könnte.

Quelle: http://www.searchmetrics.com/de/service/ranking-faktoren/de/

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Facebook: Netzwerk bringt Mittelständlern Milliarden

26 Jan

Sheryl Sandberg auf der DLD: “Bei Facebook gehts um viel mehr als Bilder teilen”. Social Business hat sich für europäische Mittelständler zu einer beachtlichen Umsatzquelle entwickelt, zeigt eine neue Studie des Beratungshauses Deloitte. Demnach steuerte allein Facebook letztes einen Mehrwert von 15,3 Milliarden Euro zum europäischen Bruttoinlandsprodukt bei. In Deutschland betrug der zusätzliche Umsatz durch das weltweit größte soziale Netzwerk laut Deloitte rund 2,6 Milliarden Euro. Am meisten profitieren konnten dabei die kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Wie Facebooks Chief Operating Officer auf der diesjährigen DLD-Konferenz in München bekannt gab, sind durch Social Commerce in Deutschland 36.000 neue Jobs entstanden, in ganz Europa sollen es insgesamt 230.000 gewesen sein. “Soziale Netzwerke bieten besondere Möglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen – das Rückgrat der europäischen Wirtschaft”, sagte Sandberg. Die Studie zeige, dass Facebook weit mehr sei “als Bilder zu teilen und mit Freunden in Kontakt zu sein”.

Beispiel aus München

Die Ergebnisse der Deloitte-Studie decken sich mit denen einer Studie des Industrieverbands Bitkom. Demnach gaben 38 Prozent der in Social Media aktiven Unternehmen an, dass sie ein klares Wirtschaftswachstum aufgrund ihrer Facebook-Präsenz verzeichnen konnten, zwei vor drei Unternehmen konnten ihren Bekanntheitsgrad durch Facebook merklich steigern. Als Beispiel der Wirksamkeit von Facebook auf den Mittelstand wies Sandberg auf das Münchner Trachtenhaus Angermaier hin. Durch seine Facebook-Präsenz konnten acht neue Mitarbeiter eingestellt werden, der Umsatz erhöhte sich letztes Jahr um fast 20 Prozent.

übernommen von:
Quellenangabe: Chip Online

Business Mittelstand  > Web & Social Media

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10 Tipps für eine erfolgreiche Social Media Strategie

17 Jan xing_listen_logo

Social Media Marketing für Unternehmen

Teil 1

10 Tipps für eine erfolgreiche Social Media Strategie

Zwei Drittel aller Unternehmen werden 2012 auf sozialen Plattformen wie Google+, Facebook oder Twitter aktiv sein. In Europa soll die Zahl der Unternehmen, die auf sozialen Netzwerken aktiv ist, 2012 von 39% auf 66% steigen. Die Bedeutung von Social Media nimmt im Online Marketing Mix somit weiter zu. Geredet und ausprobiert wurde in 2011 genug. Jetzt heißt es mit Hilfe der Entwicklung einer effizienten Strategie und dem Einsatz von professionellen Tools zur Planung, Durchführung und Messung Ihre Social Media Strategie gezielt umzusetzen.

Für eine professionelle Umsetzung Ihrer Social Media Strategie geben Ihnen unsere Experten folgende Tipps:

1. Kommunizieren Sie Ihre Social Media Kanäle

Um mehr Fans und Follower zu erhalten, sollten Sie jede Gelegenheit nutzen auf Ihre Social Media Unternehmensseiten aufmerksam zu machen. Kommunizieren Sie Ihren Auftritt in den sozialen Netzwerken prominent auf Ihrer Website, E-Mail, Newsletter, Blog sowie auf Werbematerialien und in Ihrem Geschäft. Schaffen Sie in Form von Aktionen, Gewinnspielen und Kundenservice einen besonderen Anreiz Ihnen bei Facebook & Co. zu folgen.

2. Generieren Sie interessante Inhalte

Oft unterschätzt aber elementar wichtig ist der Content Ihrer Social Media Präsenz. Nur wer interessante Beiträge und News postet kann auch erwarten, dass diese Inhalt geteilt werden. Überlegen Sie daher gut welche Inhalte sie auf Facebook, Twitter, YouTube & Co. mit Ihren Fans und Followern teilen. Verhindern Sie mit relevanten Beiträgen den Absprung von Interessenten.

3. „Sprechen“ Sie mit Ihren Kunden

Für viele unzufriedene Kunden ist das Internet mittlerweile die erste Anlaufstelle um Frust abzuladen. Lassen Sie es nicht soweit kommen! Behalten Sie die öffentlich Meinung über Ihr Unternehmen im Blick (Social Media Monitoring). Bieten Sie Ihren Kunden mit Hilfe von Facebook oder Twitter eine Anlaufstelle für Probleme und Fragen und kommunizieren Sie in Echtzeit mit ihnen. Nur dann fühlen sich Ihre Kunden auch ernst genommen. Vermeiden Sie mit Hilfe einer zeitnahen Ansprache von vornherein die Eskalation eines Problems. Negativ Einträge und weitere Kommentare in Bewertungsplattformen können somit verhindert werden, welche auch in Suchmaschinen auffindbar wären.

4. Nutzen Sie die Möglichkeiten des Social Advertisings (Werbung)

Soziale Netzwerke wie Facebook wissen sehr viel über ihre Nutzer. Noch nie war es Unternehmen möglich ihre Zielgruppe nach Alter, Herkunft und Interessen gezielt anzusprechen. Nutzen Sie die Möglichkeit mit Hilfe eines zielgruppengenauen Targetings interaktive Werbung auf Sozialen Plattformen zu schalten und damit neue Kunden und Interessenten zu gewinnen. Die Anzeigenmodelle sind hierbei vielfältig. Probieren Sie einfach Bilder und Texte für Ihre Werbeanzeigen aus, um herauszufinden, was funktioniert.

5. Schaffen Sie Reichweite durch Imagefilme und Produktvideos

Ein Video sagt mehr als tausend Worte. Nutzen Sie den viralen Effekt von Video Portalen wie YouTube. Mit über 8 Millionen Besuchern pro Monat und über 4 Milliarden Video Einblendungen pro Tag ist YouTube eines der erfolgreichsten Video Plattformen im Internet.

Drehen Sie z.B. kurze Imagefilme Ihres Unternehmens sowie Videos Ihrer Produkte und veröffentlichen Sie das Material auf Ihrem eigenen YouTube Channel. Damit steigern Sie nicht nur die Reichweite Ihres Unternehmens sondern optimieren auch Ihr Suchmaschinen-Ranking.

6. Social Media Aktivität beeinflusst Ihr Ranking in Suchmaschinen

Suchmaschinen wie Google und Bing werden zukünftig die Social Media Aktivität eines Unternehmens als Rankingfaktor in ihre Suchergebnisse mit einfliessen lassen. Hier wir der sogenannte Klout Score wichtig, der Auskunft darüber gibt, wie einflussreich eine bestimmte Person oder ein Unternehmen in den Sozialen Netzwerken ist. Denn jedes Mal, wenn Inhalte wie Statusmeldungen, Posts oder Tweets veröffentlicht werden, beeinflusst dieser Inhalt wiederum andere Personen und deren Inhalte.

Google überarbeitet aktuell seine Indexsuche und reichert die Suchergebnisse mit Inhalten seines eigenen Social Networks Google+ mit an. Somit wird in 2012 eine Google+ Aktivität inkl. Unternehmensseite für jedes Unternehmen Pflicht.

7. Schaffen Sie Anreize für Fans & Follower

Um neue Fans und Follower zu gewinnen locken viele Unternehmen zunächst mit speziellen Gutschein Aktionen. Doch auch nachdem der „Gefällt mir“ oder „Folgen“ Button geklickt wurde, sollten Sie Ihre Fans und Follower bei Laune halten. Dies schaffen Sie durch hochwertigen Content sowie durch Anreize in Form von Angeboten oder Gewinnspielen. Zeigen Sie Ihren Kunden den Mehrwert Ihrer Social Media Präsenz und stärken Sie somit die Kundenbindung. Fordern Sie Ihre Fans und Follower regelmäßig dazu auf aktuelle Angebote Ihres Unternehmens mit dem eigenen Netzwerk zu teilen (Viraler Effekt).

Sie wollen Aktionen, Gutscheine oder Gewinnspiele in Form von Anwendungen (Apps) auf Ihrer Facebook Unternehmensseite integrieren? Gerne helfen wir Ihnen bei der Umsetzung. Kontaktieren Sie uns unter info@socialmedia-muenchen.de

8. Neukundengewinnung durch gezieltes Social Media Monitoring

Durch Social Media Monitoring gelingt es Unternehmen Bedürfnisse von Menschen aufzuspüren und sie auf die von Ihnen angebotenen Produkte oder Leistungen aufmerksam zu machen. Angenommen Sie sind Mitarbeiter einer Online-Versandapotheke und suchen via Twitter nach Personen, die einen Tweet zum Thema Schnupfen oder Kopfschmerzen abgesendet haben. Diese Nutzer entsprechen Ihrer Zielgruppe, denen Sie Tipps oder ein persönliches Gesundheits-Angebot machen können. Kommen Sie via Socia Media Monitoring in Beziehung mit Ihrer Zielgruppe.

9. Lassen Sie Ihr Netzwerk kommunizieren

Halten Sie Ihr Netzwerk am Leben! Beziehen Sie Ihre Fans und Follower in Ihren Unternehmensalltag mit ein. Nur wer als Unternehmen etwas gibt, kann auch etwas von seiner Community zurück bekommen. Beziehen Sie Ihre Fans in unternehmerische Entscheidungsprozesse aktiv mit ein ( etwa durch Umfragen) und fordern Sie auf aktives Feedback zu geben. Dies stärkt nicht nur das Gemeinschaftsgefühl der Community Mitglieder sondern auch das Engagement jedes einzelnen. Vergessen Sie nicht: Die Relevanz Ihrer Social Media Kanäle wird auch am Faktor Aktivität (Kommentieren, Teilen, Liken etc.) gemessen.

 10. Bauen Sie sich mit Social Media einen neuen Verkaufskanal auf

Als Online-Shop Betreiber sollten Sie Fans auch die Möglichkeit bieten über Ihre Social Media Kanäle Produkte und Leistungen Ihres Unternehmens zu beziehen. Dies geschieht am besten durch Integration einer Shop-Anwendung (App) die den Kauf entweder direkt über die Social Media Plattform ermöglicht oder in den Onlineshop Ihrer Website verlinkt. Fordern Sie Ihre Kunden stets dazu auf, Ihre Produkte und Leistungen zu bewerten. Dies schafft einen offenen Dialog und fördert die Word-of-Mouth Kommunikation.

Sie wollen Ihren Online-Shop in Form einer Anwendung (App) auf Ihrer Facebook Unternehmensseite integrieren? Gerne helfen wir Ihnen bei der Umsetzung.  Kontaktieren Sie uns unter info@socialmedia-muenchen.de

Download:  Whitepaper “Social Media Marketing für Unternehmen – Teil 1″ 

Eine gezielte Social Media Strategie ist Grundlage für Ihren Erfolg in den Sozialen Medien. Gerne begleiten wir Sie auf diesem Weg. Kontaktieren Sie uns unter:

Agentur Social Media München
Erich-Kästner-Str.21
D-80796 München

Geschäftsführer: Herr Bernd Gillich

Telefon: + (49) 0 89 – 9547 29 95
Telefax: + (49) 0 89 - 46 22 15 66

E-Mail:  info@socialmedia-muenchen.de

Internet: www.socialmedia-muenchen.de

Facebook: www.facebook.com/MuenchenSocialMedia

Twitter: www.twitter.com/DE_SocialMedia

Google+: www.gplus.to/SocialMediaMuc

Sie wollen weitere Teile unserer Serie „Social Media Marketing für Unternehmen“ erhalten? Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit Angabe Ihres Unternehmens, einen Ansprechpartner sowie Ihre Internetadresse an info@socialmedia-muenchen.de. Sie erhalten automatisch eine Nachricht bei Veröffentlichung.

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Studie: Social Media im Mittelstand

12 Jan

Social Media und Mobile Web werden mittlerweile in fast allen Branchen als Dialoginstrument eingesetzt.  Eine Vorreiterposition haben Unternehmen aus der High Tech Branche und der Telekommunikation eingenommen. Es folgten die großen Markenartikelhersteller.  Vor allem Großunternehmen und internationale Konzerne wie z. B. Dell fungieren als Innovatoren und Pionierunternehmen im Web. Sie sind anderen Unternehmen in ihrer Entwicklung weit voraus und nutzen soziale Software nicht mehr nur für den Dialog mit Kunden, sondern auch für die interne Kommunikation im Sinne des Enterprise 2.0 Ansatzes.

Nachholbedarf im Mittelstand

Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben in der Vergangenheit hingegen mit der Integration von Social Media in ihre Geschäftsprozesse gezögert. Vor allem in der B2B Branche war man lange Zeit sehr zurückhaltend. Dies hängt unmittelbar mit der hier typischen Bevorzugung persönlicher Kommunikationsformen und der damit einhergehenden Vernachlässigung von Online-Aktivitäten zusammen. Weitere Gründe für die Zurückhaltung in Sachen Social Media sind: Fehlende personelle und finanzielle Ressourcen und auch ein Misstrauen gegenüber einer allzu großen Öffnung nach außen. Das häufig eher konservativ eingestellte Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen sah den rasant verlaufenden Entwicklungen in Social Media in der Anfangszeit tendenziell misstrauisch entgegen und unternahm daher nur vorsichtig erste Schritte einer Öffnung gegenüber den Social Media. Ist die erste Hemmschwelle jedoch erst einmal überwunden, werden die neuen Dialogformen im Social Web sehr schnell und konsequent sowie erfolgreich eingesetzt.

Erfolg in Nischenmärkten

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können durch den gezielten Einsatz von Social Media und Mobile Web mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand ein enormes Nutzungspotenzial erwirtschaften. Dies belegen z. B. Untersuchungen zur so genannten „Long Tail-Hypothese“, nach der Social Media für Nischenmärkte völlig neue, attraktive Perspektiven eröffnet. Das bekannteste Beispiel für diesen „Long Tail-Effekt“ ist eBay. Dieser wohl größte Gemischtwarenhändler der Welt zählt unzählige private Anbieter, die das Ergebnis von Fehlkäufen, Haushaltsauflösungen und Kellerentrümpelungen über die Plattform versteigern. Auch der Erfolg der vielen kleinen Online-Händler, die z. B. über Facebook ein oftmals sehr spezielles Angebot bereitstellen, belegt die These des so genannten Long-Tail-Effektes.

Wettbewerbsvorsprünge durch smarte Lösungen im Kundenservice

Kleine und mittelständische Unternehmen bevorzugen in den ersten Schritten ihres Social Media Engagements die großen Plattformen Facebook, Xing und Youtube. Diese Plattformen werden vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit, der Werbung sowie zur Steigerung des Bekanntheitsgrades eingesetzt. Schwerpunkt bildet die eher klassische Vermittlung von Informationen. Innovative Formen des Kundendialoges sind hingegen bislang seltener zu finden. Gerade in diesen innovativen Anwendungsbereichen liegt jedoch die Chance von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Die Stärke dieser Unternehmen besteht ja traditionell in der Kundennähe und der Möglichkeit einer intensiven Kundenbetreuung. Wer sich hier mit smarten Lösungen frühzeitig im Markt richtig positioniert kann Wettbewerbsvorsprünge gegenüber der anonymen Massenabfertigung durch Hotlines, Selfservices und FAQ´s deutlich ausbauen. Bereits die Nutzung des regional orientierten Empfehlungsdienstes Qype bietet für den Kunden wertvolle Hilfestellungen. Es lässt sich hiermit relativ einfach so genannte Earned Media erzielen, die für das Suchmaschinen-Ranking bei Google neben den klassischen Formen von Owned und Payed Media von herausragender Bedeutung sind. Zufriedene oder noch besser begeisterte Kunden tragen auf diesem Wege automatisch zu einer kostenlos verdienten Empfehlung der eigenen Leistungen bei.

Mobile Apps im Kundenservice

Interessante Konzepte eines mobilen Kundenservices lassen sich z. B. mit der Nutzung von Apps realisieren. So bietet z. B. der Umzugs- und Relocation-Spezialist Brauns International eine intelligente Umzugs-App an. Die Umzugs-App iMove ermöglicht es dem Umzugsberater im Kundengespräch vor Ort schnell und präzise alle benötigten Daten aufzunehmen. Durch den automatischen Versand der Daten entfallen zudem aufwendige und fehleranfällige Überträge per Hand. So lässt sich neben einer Steigerung der Kundenzufriedenheit durch schnelles Agieren vor Ort auch ganz nebenbei ein Rationalisierungseffekt erzielen.

Zusatzinformationen durch QR-Codes

Die Einbeziehung von QR-Codes kann dem Kunden wiederum hochwillkommen Zusatzinformationen über regional agierende Unternehmen direkt vor Ort bieten. Der ursprünglich aus der Logistik stammende QR-Code eröffnet sehr kostengünstig ein fast grenzenlos einsetzbares Potenzial an neuen digitalen Dialogmöglichkeiten mit den Kunden. Der Kunde zieht ganz einfach den Scanner seines Smartphones über den QR-Code und schon sind vielfältigste Informationen auch über sofort regional verfügbare Produkte und Dienstleistungen wie z.B. Preise, Sonderangebote, Specials oder Zusatzinformationen über Produktspezifikationen abrufbar. Ideal also gerade für kleine und mittelständische Unternehmen, die aufgrund ihrer knappen Ressourcen diese Informationen nur in sehr eingeschränktem Ausmaß über die klassischen Kanäle verbreiten können.

Enormes Potenzial an Chancen

Alles in allem bietet die Nutzung von Social Media gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ein enormes Potenzial an Chancen. Durch die exponentiell verlaufende Verbreitung von Smartphones und Tablets sind die Einstiegsbarrieren in die Welt des digitalen Kundenservices deutlich gesunken. Kleine und mittelständische Unternehmen können durch neue smarte Lösungen im Kundenservice ganz gezielt ihre individuelle Kommunikation ausbauen. Ein 24/7 Service an jedem Ort und in jeder Situation schafft die Grundlage für einen nicht nur zufriedenen, sondern begeisterten Kunden im Sinne des Customer Experience Managements (CEM). Der klassische Telefonservice fällt hierdurch nicht komplett weg. Er kann vielmehr noch persönlicher gestaltet werden. Routine- und Standardanfragen laufen automatisiert im Hintergrund ab oder erledigen sich über die Social Media Kanäle oftmals von selber, da z. B. andere User Hinweise und Tipps geben. Auch ein You Tube Video kann viel plastischer zur Lösung eines Kundenproblems betragen, als es durch die rein telefonische Erklärung möglich ist.

Folgende Fragen sollten kleine und mittelständische Unternehmen vor einem Engagement im Social Web beantworten können:

• Passt meine Unternehmenskultur zum offenen Dialog im Social Web?

• Was wird im Social Web bereits über mich geredet?

• Welche Ziele will ich konkret erreichen?

• Habe ich eine schlüssige Social Media Strategie entwickelt?

• Sind in meinem Unternehmen ein oder mehrere Mitarbeiter für die Umsetzung der digitalen Servicelösungen vorhanden?

Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann es an die Realisierung der smarten Lösungen im Kundenservice gehen. Es empfiehlt sich, auf jeden Fall zunächst mit einem Pilotprojekt zu starten. Hat man hinreichende Erfahrungen im Umgang mit dem Social und Mobile Web gesammelt lässt sich die digitalen Kommunikationskanäle sukzessive ausweiten und in ein Gesamtkonzept integrieren. Es bietet sich im nächsten Schritt eine Ausweitung auf andere Unternehmensfunktionen an. Letztlich sollte das Social Media Monitoring professionalisiert werden. Dieses bildet die Grundlage für das immer wichtiger werdenden das Reputationsmanagement im Web.

Prozess der Implementierung von Social Media

Die Entwicklung des Social und Mobile Webs wird immer schneller und dynamischer. Unternehmen, die sich nicht auf diese neue Art der Kommunikation einstellen, laufen Gefahr, in Zukunft nicht mehr von Ihren Kunden wahrgenommen zu werden.

Vor allem für die Digital Natives bzw. die Generation Y,  d.h. bei den nach 1980 Geborenen,  ist es mittlerweile selbstverständlich, bei Servicefragen zunächst ins Web zu schauen. Das Telefon und mittlerweile auch das E-Mail wird bereits weniger genutzt als die sozialen Netzwerke. Aber auch die Generation der Best Ager holt immer mehr auf. Hier liegt nach amerikanischen und deutschen Studien noch ein erhebliches Wachstumspotential. Die auch Silver Surfer genannte Zielgruppe wird zum Teil sogar als Motor für die weitere Verbreitung von Social Media angesehen.

Studie „Social Media im Mittelstand“

Die Chancen der Nutzung von Social Media in kleinen und mittelständischen Unternehmen wird aktuell an der Hochschule Bremerhaven im Masterstudiengang „Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen“ unter der wissenschaftlichen Leitung der Professorin Heike Simmet mithilfe einer eigens hierfür entwickelten Studie untersucht. Erfasst werden die Einschätzungen und Meinungen kleiner und mittelständischer Unternehmen über soziale Medien sowie das vorherrschende Verständnis von sozialen Kommunikations- und Dialogplattformen. Aus diesen Untersuchungen werden dann in einem zweiten Schritt konkrete Handlungsempfehlungen für den effizienten und zielgerichteten Einsatz von Social Media für kleine und mittelständische Unternehmen abgeleitet.

Folgender Link führt zu dem kurzen Online-Fragebogen:https://www.surveymonkey.com/s/SocialMediaChance

Die Befragung richtet sich an Führungskräfte in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Die Ergebnisse werden den Studienteilnehmern auf Wunsch kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Umfrage läuft bis Ende  Januar 2012 und wird exklusiv im Handelsblatt veröffentlicht. 


Von Prof. Dr. Heike Simmet Hochschule Bremerhaven

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Social Media wird zum Netzwerk- und Rankingfaktor in Suchmaschinen

11 Jan

Google hat begonnen seine Suchfunktion und den noch relativ neuen Social Media Dienst Goolge+ zu verschmelzen, d. h. es werden über Google Social Media Inhalte mit ausgeliefert bzw. zum Rankingfaktor.

Konkret hat Google zunächst für die englische Suche, weitere Sprachen sollen folgen, drei neue Funktionen gestartet:

  1. Persönliche Ergebnisse: Neben den normalen Suchergebnissen werden jetzt auch ganz private Suchergebnisse angezeigt, die auf den eigenen Interessen und Vorlieben beruhen. Dazu zählen auch Dinge, die nur mit dem Suchenden geteilt wurden. Nicht dazu zählen die Empfehlungen der eigenen Kontakte, denn die werden ja schon länger in die Suche integriert.
  2. Profile in der Suche: Auch Personen zählen bei der Googlesuche jetzt zu den persönlichen Informationen, die die Suche bereichern. Sucht man beispielsweise nach einer Person mit einem häufigen Namen, erkennt der Algorithmus die richtige Person anhand einer bestehenden Beziehung bei Google+.
  3. Personenprofile und Pages: Bei der Suche nach allgemeinen Themen zeigt die neue Googlesuche nun auch Personenprofile und Unternehmensseiten bei Google+ an, die sich mit speziell mit diesem Thema beschäftigen. Bei der Suche nach „Social Media“ werden beispielsweise die Google+ Seiten der Agentur Social Media angezeigt.

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Auch wird der sogenannte Klout Score für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen wichtig werden, der Auskunft darüber gibt, wie einflussreich eine bestimmte Person bzw. Unternehmen  in den sozialen Netzwerken ist. Denn jedes Mal, wenn Inhalte wie Statusmeldungen, Posts oder Tweets, veröffentlicht werden, beeinflusst dieser Inhalt wiederum andere Personen und deren Inhalte.

Mein persönlicher Klout Score beträgt aktuell 51  http://klout.com/#/BGillich  | Agentur Social Media München Klout Score: 36 http://klout.com/#/de_socialmedia

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Studie: Rund zwei von fünf Banken planen in den nächsten Monaten neue Social-Media-Projekte

4 Jan

Kreditinstitute setzen auf Freundschafts-Banking

Rund zwei von fünf Banken planen in den nächsten Monaten, neue Social-Media-Projekte auf Xing, LinkedIn, Facebook, Twitter oder YouTube zu starten. First Mover sind die Sparkassen: 69 Prozent von ihnen arbeiten bereits an kurzfristigen Projekten. Ab 2013 wollen sich weitere 35 Prozent der Kreditinstitute engagieren. Dann gehen 53 Prozent der Genossenschaftsbanken an den Start. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Branchenkompass Kreditinstitute” von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Bis 2014 wollen drei von fünf Banken in wenigstens ein Social-Media-Angebot investieren. So planen 47 Prozent einen Auftritt in einem privaten Netzwerk wie Facebook. Bei den Sparkassen sind es sogar 63 Prozent. An zweiter Stelle folgen geschäftlich genutzte Netzwerke wie Xing oder LinkedIn mit 35 Prozent. Bei den Genossenschaftsbanken planen sogar 53 Prozent einen B2B-Auftritt. 2010 standen mit 32 Prozent noch berufliche Netzwerke im Vordergrund gefolgt von privaten Angeboten (23 Prozent). Den Kurznachrichtendienst Twitter will bis 2014 etwa jede fünfte Bank nutzen.

Zwei Drittel der Banken planen auch, Social Media zur Personalsuche und für HR-Anwendungen einzusetzen. Zwar steht vor allem der Kommunikationsnutzen wie Weiterempfehlungen (76 Prozent) oder die Kommunikation über neue Produkte (63 Prozent) im Vordergrund, aber immerhin knapp die Hälfte will im Web 2.0 auch verkaufen.

“Die Banken stellen sich damit auf die künftige Bedeutung des Social Web für die Kundenkommunikation ein”, sagt Stefan Lamprecht, Senior Executive Manager bei Steria Mummert Consulting. Social Media spielen derzeit zwar bei der ersten Informationssuche für Bankkunden noch eine untergeordnete Rolle. Nur sieben Prozent der Deutschen informieren sich derzeit bei Facebook und Twitter über Bankprodukte. Doch bei jüngeren Kunden zwischen 18 und 24 Jahren sind Social Media für fast doppelt so viele ein gängiger Informationskanal.


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Was in 60 Sekunden so passiert …..

3 Jan

Impressumspflicht für Facebook Unternehmensseiten

2 Jan

Hallo liebe Blog Leser,

zuerst einmal möchte ich Ihnen allen ein gutes neues Jahr 2012 wünschen  – viel Erfolg, Gesundheit und Glück bei allen Vorhaben.

Ein sehr wichtiger Hinweis zu Jahresbeginn an alle Facebook Seitenadministratoren: Immer noch gibt es zahlreiche  Unternehmensseiten auf Facebook die noch kein ordnungsgemäßes Impressums App eingebunden haben.

Warum ein Impressums App?

Laut Entscheidung des Landgerichts Aschaffenburg vom 27. Oktober müssen kommerziell genutzte Facebook-Seiten eine “Rechtliche Details” Sektion (häufig auch als “Impressum” bezeichnet) enthalten. Die Auswirkungen dieses Urteils bedeuten, dass Facebook-Seitenadministratoren Informationen gemäß § 5 des Telemediengesetzes (TMG) auf ihrer Seite zur Verfügung stellen müssen.

Viele Seitenbetreiber haben bisher das Impressum einfach ins Info-Feld kopiert bzw. auf ihre Website verlinkt. Dies ist laut der neuen Regelung aber nicht mehr ausreichend.

Um sich ausreichend vor Abmahungen durch die Konkurrenz zu schützen, binden wir bei unseren Kunden das Impressum nun in einer Kontakt / Impressums App ein. Diese Lösung ist juristisch wasserdicht und schützt das Unternehmen vor Abmahnungen der Konkurrenz oder “gewerbsmäßigen” Abmahnkanzleien.

Beispiel eines Impressums App mit Kontaktformular unserer Facebook Seite  Agentur Social Media München unter:

http://www.facebook.com/muenchensocialmedia?sk=app_171719906253784 

http://www.facebook.com/PRINTello?sk=app_135635516520346

Gerne erstellen wir auch für Ihre Facebookseite ein solches Kontakt-/Impressums App.

Unsere Leistungen:

- Programmierung eines Kontaktformulars inkl. Impressum*

- inkl. 1 jahr Hosting / SSL Server

- Datenbank-Felder nach Ihren Wünschen

- inkl. Versand von max. 50 Mails am Tag
* Impressum wird von Ihrer Website übernommen.

Bei Interesse senden wir Ihnen gerne unser Angebot zu.

Kontakt  

Viele Grüße aus München

Bernd Gillich
Agentur Social Media München

Social Media kostet Zeit

21 Dez

Interessante Zusammenstellung: Betreibst du schon Social Media in vollem Umfang!? 

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